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  • unglaublich gutes buch, 20. May 2010
  • Von Felix (Köln)
  • das interesse für das buch "mein fast perfektes leben" wurde eigentlich nur durch den kommentar von jürgen von der lippe geweckt. als ich die ersten zwanzig seiten las, war ich ein wenig enttäuscht, legte es beiseite und widmete mich einem anderen buch. nach der lektüre des anderen buches las ich in "mein fast perfektes leben weiter" und war hin und weg - jede seite des buches packte mich und es fiel mir schwer, lesepausen einzulegen. immer wieder war ich fasziniert von der story, den charaktären und freute mich über die gesellschaftskritik, die dieses buch so wunderbar wiederspiegelt. ich habe selber eine depression erlebt und kenne die phase der trauer nur zu gut - jonathan tropper ist in der lage, die depression wunderbar in buchform wiederzugeben. gelacht habe ich viel, aber auch tränen kullerten, vor allem wenn dougs vater vorkam... wenn das buch noch nicht verfilmt worden ist, wäre es an der zeit, dies zu tun - wäre bestimmt ein ganz unterhaltsamer und erfolgreicher film!

  • Vielen Dank, 18. January 2010
  • Von Heike (Essen)
  • Ich möchte mich für dieses Buch sehr herzlich bedanken. Ich habe von seiner Existenz durch eine Leseprobe von Jürgen von der Lippe erfahren. Es hat gehalten, was der erste Eindruck vermittelte. Der Wechsel vom Traurigen zu Humorvollen und umgekehrt hat mich sehr beeindruckt. Eine durch und durch gelungene Geschichte, die ich regelrecht "verschlungen" habe.

  • , 18. January 2010
  • Von ()
  • Am Anfang dachte ich, dieses Buc wäre mir viel zu depessiv und traurig. Im weitern verlauf merkte ich jedoch,dass es mir nur ein Denkanstoß war und dass man eben seine Zeit braucht um sich mi Doug zu identifitizieren und seine Probleme zu verstehen. Im Großen und Gnazen hat mir dieses Buch aber sehr, ser gut gefallen! Ich kann es also nur empfhelen!

  • Schreibkunst, 19. September 2009
  • Von Uwe (Pfalz)
  • Dieses Buch beindruckt mich durch die Kunst witzig und gleichzeitig nachdenklich zu sein! Das beste in letzter Zeit, was ich las! Mein Kompliment dem Autor!

  • Perfekt, 11. September 2009
  • Von claudia (niebede)
  • nach vielen büchern über trauer und verlust : das einzige das geholfen hat !!!! fast wie im wirklichem leben !!! lachen , ist das beste !!!!!!!!!!!!!!!!! tolles buch !!!!!!!!!!!!!!

  • Ganz wunderbar (:, 07. September 2009
  • Von Vera (Nimmerland)
  • Ein wirklich nettes Buch, auch wenn der Titel meiner Meinung nach nicht wirklich dazu passt. Besser hätte ich "Vom richtigen Umgang mit Witwern" gefunden. "Mein fast perfektes Leben" ist etwas für Jung und Alt, ich (13) bin der lebende Beweis :D Ich hoffe auf eine Fortsetzung :)

  • ein tolles buch!!, 20. June 2009
  • Von vicy (LinZ)
  • normalerweiße mag ich nicht traurige Bücher. i habs gern romantisch. aber wie ich angefangen hab das buch zu lesen, hats mich gefesselt von Anfang bis zum Ende. ich kann es nur weiter empfehle.. Es ist lustig..und traurig..uns wen man tief drin beim lesen ist, kann man das BUCH nicht mehr weg legen....

  • man kann es nur weiter empfehlen, 11. June 2009
  • Von Nancy (Meuselwitz)
  • das buch ist so fesselnd das man gar nciht mehr aufhören will zu lesen.

  • einfach nur, 07. June 2009
  • Von Ulrike (Köln)
  • schön. Wirklich schade das nach 406 Seiten schon alles vorbei war.

  • Typisch Tropper!, 20. May 2009
  • Von Peter (Ennepetal)
  • Habe das Buch gerade im Urlaub gelesen. Am Anfang etwas zu schmalzig, ansonsten aber grandios wie die drei anderen Tropper-Romane, wobei das Beste immer noch Der Stadtfeind Nr. 1 ist. Los Kerle, traut Euch, laßt nicht nur die Mädels kommentieren!

  • Begeisterung pur :D, 19. April 2009
  • Von Mira (Erkelenz)
  • Alles begann mit der Leseprobe, die ich beim stöbern im Buchladen ergattert hatte. Sie gefiel mir auf Anhieb, war witzig geschrieben und nach ein paar Tagen kaufte ich mir dann das Buch. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen und hab es vor ein paar minuten beendet. Ich hab noch nie ein Buch gelesen das so vielseitig ist, im ersten Moment kichert man noch und ein paar seiten weiter muss man losheulen. Besonders hat mir die Ironie gefallen, die hinter so vielen Zeilen gesteckt hat und die unvergleichlichen Charaktere der einzelnen Personen.Jetzt bin ich traurig das es zu Ende ist und weiß nicht was ich lesen soll. Also auf jeden Fall Daumen hoch!!! :)

  • Emotionen pur, 11. April 2009
  • Von dagmar (saerbeck)
  • Dieses Buch ist einfach göttlich.Ich habe geweint ich habe gelacht Ich konnte nicht aufhören zu lesen,und jetzt bin ich traurig weil ich es durch habe. Ich habe schon lange nicht mehr so ein herrliches Buch gelesen. Schöööööööööööööön.

  • Mein neues Lieblingsbuch, 21. February 2009
  • Von Lara (Hannover)
  • Dieses Buch ist einfach der Hammer! Es hat soviel Spaß gemacht und mich oft zum Lachen gebracht. Als ich es dann durch hatte, war ich echt traurig. ich muss heute noch öfters an dieses Buch zurückdenken und "vermisse" die Figuren. hehe, nein ich bin nicht gestört ;)

  • Hammmmmmer Buch, 06. January 2009
  • Von Vanessa (Deggingen)
  • Hammer Buch! Ich konnte es gar nicht mehr weglegen nachdem ich es angefangen hatte. Ein Buch bei dem die Emotionen perfekt rüberkommen. Ein Buch dass zu Tränen rührt und trotzdem den ganz normalen Wahnsinn des Alltags nicht vergisst.

  • Zielgruppe?, 04. January 2009
  • Von rené (Rostock)
  • ..von einem Mann, über einen Mann..für Männer geschrieben? einfach nur Wahnsinn... dieses Buch ließ mich (als Mann!) hemmunglos losheulen und schallend lachend vom Stuhl fallen...kein Witz!!! Ob es Frauen überhaupt genauso anzusprechen vermag, wage ich kleinlaut zu bezweifeln, da hauptsächlich "männliche" Themen/Problemkreise verarbeitet werden..dazu die verwendete Erzähl- und Zeitform... daher wundert es mich nicht, wenn ein paar Damen diesem Buch nicht so viel abgewinnen könnten. Für mich persönlich eines der besten Bücher der letzten Jahre, beste Unterhaltung mit mehr Tiefgang, als die humorvolle Oberfläche zu versprechen scheint.

  • Soperklasse, Achterbahn der Gefühle, 01. December 2008
  • Von Hans - Christian (Berlin)
  • Ein fantastisches Buch, für dessen Kurzweil und Amüsement ich mich nur bedanken kann. Ich bin ehrlich: Ich lese sonst eher selten. Aber dieses Buch habe ich - nach zufällig gefundener Empfehlung von "Jürgen von der Lippe" in zwei Tagen und "Nächten" ausgelesen. Ich bin dabei vom Autor mitgenommen worden auf eine Achterbahn der Gefühle, mit nahezu ständigem Wechselbad der Emotionen. Danke, danke ich bin perfekt unterhalten worden. Vielen Dank Hans - Christian Nagorsen

  • Ein fast "perfektes" Buch, 26. November 2008
  • Von Emilia (Marktredwitz)
  • Ein fast „perfektes“ Buch Ich habe gerade das Buch beendet und würde es in zwei Hälften teilen. Es fängt traurig und witzig-ironisch an, so dass man mit dem Protagonisten richtig mitfühlt und sogar leidet. Irgendwann in der zweiten Hälfte ähnelt die Handlung unaufhaltsam einer Seifenoper: der rebellische Stiefsohn verwandelt sich in einen neunmalklugen Jugendlichen, die mir am Anfang fast sympathischen Schwestern in überdrehte Zicken und der an Demenz leidende Vater in einen fast perfekten Notarzt u.s.w., u.s.w.. Späterstens als der schwerverletzte Doug auf der Hochzeit seiner Schwester Debbie erscheint und sich alle wieder vertragen, hat meine Enttäuschung ihren Höhepunkt erreicht. Über das Ende des Buches möchte ich mich lieber nicht äußern. Schade.

  • Einfach wunderbar, 23. November 2008
  • Von Stefanie (Dortmund)
  • Ich lese viel! Ich lese täglich! Aber ich lese nicht immer so gern wie in den letzten Tagen. Danke für dieses schöne Buch, dass mich weinen ließ, glücklich und fröhlich macht, zum Nachdenken anregt. Es ist einfach wunderbar, herzlich, warm und emotional. Stefanie

  • , 21. November 2008
  • Von Sabrina (Karlsruhe)
  • ......das Beste was ich seit langem gelesen habe!!!!! Ich habe sehr gelacht- und bitterlich geweint. Ein Buch, das niemals enden dürfte.

  • , 21. November 2008
  • Von Sabrina (Karlsruhe)
  • ......das Beste was ich seit langem gelesen habe!!!!! Ich habe sehr gelacht- und bitterlich geweint. Ein Buch, das niemals enden dürfte. 21. November 2008

  • das "fast"perfekte Buch, 11. November 2008
  • Von Nadine (Oberhausen)
  • Hab das Buch mit Begeisterung gelesen!!! es ist wirklich toll geschrieben!!! Die einzelenen Situationen sind so toll beschrieben das man mitten in der Story steckt! In einem Abschnitt fast gekrümmt vor lachen und eine Zeile später schon wieder den Tränen nahe!!! Wirklich super!!! Ich werde es weiterempfehlen! Vielen Dank für diese Bereicherung!

  • wunderschön*, 15. October 2008
  • Von Julia (Aschaffenburg)
  • Das Buch ist einfach wunderschön. An manchen Stellen lacht man und an anderen ist man gerührt. Das Buch ist aber nicht zu rührselig und auch nicht zu kitschig. Kann ich jedem nur weiterempfehlen*

  • Genial - lachen und weinen gleichzeitig, 22. September 2008
  • Von Martina ()
  • Dieses Buch hat mir echt geholfen. Eine Freundin von mir hat nämlich vor Kurzem ihren Freund verloren…einfach so… Er ist in ihren Armen gestorben... Sie trauert und ich bin da für Sie…doch ich kann natürlich nicht mit ihr mitfühlen, da ich keine vergleichbare Situation erlebt habe. Die Erlebnisse von Doug und die damit verbundenen psychologischen Erkenntnisse haben mir sehr geholfen, meine Freundin besser zu verstehen und sie im Prozess des „Loslassens“ zu unterstützen. Ausserdem fand ich die Ironie genial…ich habe teilweise gelacht und hatte gleichzeitig Tränen der Rührung in den Augen… Thank you well, Mr. Tropper!!!!

  • Mein fast perfektes Leben, 22. September 2008
  • Von Martina (Linz/Österreich)
  • Tolles Buch und sehr witzig geschrieben, Ich fands echt gut.Werde sicher noch mehr vom Herrn Tropper lesen!

  • Mein fast Perfektes Leben, 04. September 2008
  • Von Maria (Schönborn)
  • Hallo, das buch ist ein wunderschön geschriebenes Buch ich finde es Klasse,aber wieso bleibt der Schluss offen?Was ist nun mit Brook und Doug?

  • Ein fast perfektes Drehbuch, 05. May 2008
  • Von Sandra (Gelsenkirchen)
  • Ich habe lange überlegt, was mich an diesem eigentlich doch wirklich netten Büchlein so stört - bis es mir plötzlich auffiel: Tropper hat den Roman von vorneherein auf Verflimung angelegt, und zwar als romantische Hollywood-Komödie à la "E-M@il für dich" und "Schlaflos in Seattle". Unlautere und böse Absichten, daher Punktabzug. Das Buch selbst hat mir recht gut gefallen, das Thema Trauer wird sehr gut herausge- und verarbeitet, inbesondere der Umstand, dass jeder Mensch anders trauert und außerdem das unabdingbare Recht darauf hat. (In Selbstmitleid versunken mag es demjenigen erscheinen, der das Glück hatte, noch keinen Verlust dieser Größenordnung zu erleiden.) Troppers Schreibstil ist locker und ernst zugleich und korrespondiert recht gut mit dem Inhalt (man gerät schnell vom Lachen ins Weinen und umgekehrt). Literarische Ambitionen hat Tropper nicht - schade, er hätte das Zeug zu einem großen amerikanischen Autoren. Mit diesem Buch etabliert er sich in der breiten Mittelklasse und wird mit Recht Erfolg damit haben.

  • sehr wahr, 18. April 2008
  • Von Annette (Moers)
  • Mich würde interessieren, woher das Wissen um das Empfinden nach dem Verlust kommt. Die Trauer ist so echt beschrieben und das kann man doch nur, wenn man sie schon mal empfunden hat. Vor allem die Beschreibung, daß sie zwar 24 Stunden präsent ist, aber alles andere trotzdem weitergeht und amüsant oder auch schrecklich sein kann. Ein sehr gutes Buch, das berührt.

  • buch hat nicht überzeugt, 06. April 2008
  • Von Annett (Ahrenshoop)
  • Ich bin nicht warm geworden mit dem Buch. Normaler Weise gebe ich einem Buch, bis Seite 50. Wenn es mich bis dahin nicht überzeugt oder in seinen Bann gezogen hat, wird es weg gelegt. Dem "Fast perfekten Leben" habe ich bis Seite 106 gegeben, aber leider kam auch bis dahin kein Schwung rein. Tut mir Leid, aber ich mochte das Buch nicht. Ich fand es langweilig.

  • "genau so ist es...", 02. March 2008
  • Von Meltem (Berlin)
  • Ich wurde auf das Buch von einer Freundin aufmerksamgemacht, die ja vor drei Jahren mich nach dem Tod meines Partners begleitet hat und al ich das Buch in den Händen hatte, konnte ich nicht aufhören. Tropper sprach mir aus der Seele, ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen, viel gelacht und geweint. Ich weiß, ich habe es meinem Umfeld nicht leicht gemacht, sie waren voller Ohnmacht doch haben sie mich einfach durch das Leben wieder gescheucht- wie es Claire mit Doug macht. Trauer ist keine Krankheit, welches man heilen kann, sondern ein Unfall, das eine Narbe hinterlässt. Und somit wird man stets daran erinnnert, jeden tag als geschenk hinzunehmen. Das Buch sollte jeder lesen, der einen um den geliebten Menschen trauernde Person in seinem Umfeld hat, denn somit versteht man teilweise die irrsinnigen Gedanken und Handlungen von uns ;-)

  • Man kann nicht mehr aufhören!, 28. February 2008
  • Von Sarah (Stübing)
  • Es ist spannend, man kommt zum lachen aber auch zum weinen!

  • Naja, 27. January 2008
  • Von Chrissy (Meerbusch)
  • "Mein fast perfektes Leben" hält leider nicht alle Erwartungen, die es durch viele Kritiken verspricht. Es ist eine typische Schnulze, mit viel Herz, Schmerz und einer ordentlichen Portion Mitleid. Auch wenn es stellenweise Ansätze guter Literatur aufweist - von hochklassiger Lektüre ist dieses Buch leider weit entfernt...

  • Ein ganz tolles Buch, 11. January 2008
  • Von Edda (Heusweiler)
  • Das Buch war derart spannend, ich habe eine Fuß-OP hinter mir und viel Zeit, so dass ich in 2 1/2 Tagen alles schon gelesen habe. Super Lektüre.

  • hyper genial, 27. December 2007
  • Von Stephanie ()
  • Das ist ein Buch der besonderen Art. Besticht durch solch einen Charme und Witz, vorallem wenn es um die Familie geht, dass ich mich beim lesen auf meinem Stuhl manchmal gar nicht mehr halten kann vor lachen... Buch ist mehr als zu empfehlen! Es war genau das richtige Weihnachtsgeschenk für mich und ich hab es schon fast durchgesen... Gibt es eine Fortsetztung? Ich würde mich mehr als darüber freuen!!! Steffi-treuer Fan =P

  • Bin begeistert!, 10. December 2007
  • Von Chrissy (Meerbusch)
  • Dieses traurige Thema gleichzeitig witzig und nachdenklich rüber zu bringen - ich bin begeistert! Leider sind solche Bücher immer viel zu schnell fertig gelesen.....

  • Nicht ganz so das meine, 30. November 2007
  • Von Claudia (Eifel)
  • Leider ist dieser Roman nicht so ganz meine Geschmacksrichtung. Diese locker flockigen Unterhaltungsromane ala Sophie Kinsella oder auch Bridged Jones ist nicht wirklich etwas das ich gerne lese. Dieser Roman ist ähnlich, nur mit einer männlichen Hauptperson. Mir hat weder die Sprache noch der Stil besonders gefallen und mit den Personen bin ich auch nicht wirklich warm geworden. Fazit, kein schlechtes Buch wenn man es mag, allerdings nichts für mich.

  • Mein perfekter Leseabend, 26. November 2007
  • Von Julia ()
  • Es ist traurig, aber wahr. Dieser Mann schreibt so unglaublich treffend über die Gefühle des Menschen, der jemanden verloren hat den er sehr liebte. Ich dachte erst, oh, wieder ein Buch bei dem ich bestimmt heulen muss. Aber nein, ich war zwar knapp davor, aber dann nahm das Buch eine ironische, lustige Kehrtwende und es haute mich fast aus dem Sessel. Ich kann es jedem Leser beruhigt ans Herz legen. Denn, ja es geht zwar um den Tod, aber es ist so voller Wärme und genau mit den Aussagen bedacht, die ich auch so empfinde, den auch ich habe mehrfach geliebte Menschen in leider schon sehr jungen Jahren verloren und kann ihm nur beipflichten, das man wirklich nicht gefragt werden will, wie es einem geht oder gesagt zu bekommen das es einem Leid tut. Ich sage es auch nie, es ist zwar von den meisten gesehen unfreundlich, aber es HILFT einfach nicht weiter ! Wenn ihr wissen wollt wie sch...egal Doug Parker sein Leben ist, bis seine völlig chaotische Familie ihm einen Tritt in die richtige Richtung versetzt, und ihr dabei gut lachen wollt, so lest es, nicht morgen sondern gleich sofort !

  • Leider nicht ganz so perfektes Buch, 15. November 2007
  • Von Karin (Nürnberg)
  • Die Umschlaggestaltung hat mir sehr gut gefallen, eine passende Farbkombination, bestehend nur aus Schrift –ohne Bild- ist auf jeden Fall auffallend. Auf den ersten Blick würde ich hierbei jedoch denken, dass es sich entweder um eine weibliche Autorin handelt bzw. dass es um eine Protagonistin geht, oder zumindest dass eine weibliche Zielgruppe angesprochen werden soll. Als Zielgruppe würde ich nach Beenden des Buches weibliche Leser zwischen 20 und 35 Jahren definieren. Ich bin leider schon etwas darüber hinaus. Die dazugehörende Homepage finde ich perfekt gestaltet. Das Spiel animiert zum mehrmaligen Besuch und das Hackbratenrezept ist eine lustige Ergänzung. Man wird auf jeden Fall neugierig auf das Buch gemacht. Auch die Vorstellung der Familie ist wunderbar umgesetzt. Aber jetzt zurück zum Buch. Wir lernen den vor Selbstmitleid zerfließenden Doug kennen, der seine Frau bei einem tragischen Flugzeugabsturz verloren hat. Diese hinterlässt ihm ihren 16-jährigen Sohn Russ aus früherer Ehe, der gerade dabei ist auf die schiefe Bahn zu geraten. Das anfängliche Gejammer, was m. M. n. recht unerträglich wirkt, wird später durch die komplett chaotische Familie etwas wett gemacht. Langweilige, eintönige Passagen wechseln sich ab mit witzigen Szenen, einige davon gingen auch richtig unter die Haut. Die unterschiedlichen Kommunikationsformen (Kolumne und E-Mail) lockern das Buch etwas auf, ohne den Text zu sehr zu unterbrechen. Die Darstellung der Personen ist sehr detailgetreu passiert. Mir kam es fast so vor, als würde ich jeden persönlich kennen. Unweigerlich assoziierte ich dieses Buch mit Cecelia Aherns "PS, I love you", welches mir jedoch wesentlich besser gefallen hat. Die Sprache Troppers fand ich teilweise vulgär, an sich sehr einfach. Solche Bücher lese ich – wenn überhaupt - dann lieber im englischen Original. Gut eignen würde sich das Buch als Filmvorlage für eine Hollywood-Komödie. Ob ich die jedoch sehen möchte, bleibt dahingestellt. Ich kann nur sagen, mir fehlte es eindeutig an Anspruch. Im Großen und Ganzen ein eher mittelmäßiges Buch, dass ich nur sehr bedingt weiterempfehlen würde.

  • super buch, 14. November 2007
  • Von Chrissy (Meerbusch)
  • vielen dank, für den lesegenuss dieses buches. ich habe im buss laut gelacht und auch fast geweint und wollte immer weiterlesen. alle personen dieses buches sind mir sehr an herz gewachsen.

  • , 05. November 2007
  • Von michaela (Bad Mergentheim)
  • Nach außen hin scheint das Glück von Doug Parker perfekt zu sein-ein Haus Im Grünen, Erfolg im Beruf, die große Liebe. Doch von einem Tag auf den anderen gerät sein Lenen komplett aus den Fugen, seine Frau Hailey kommt bei einem Flugzeugabsturz um. Zu seiner eigenen Trauer kommt noch die Sorge um seinen Stiefsohn, der durch den Tod seiner Mutter auf die schiefe Bahn gerät. Von seinen Gefühlen und Erinnerungen an seine verstorbene Frau überwältigt, hält Doug beharrlich an seiner Trauer fest und glaubt nicht, daß er auch ohne seine Frau ein erfülltes Leben führen kann. Seine lebenslustige Schwester Claire beschließt daraufhin, ihrem Bruder den Stoß in die richtige Richtung zu geben-nämlich den Schritt in ein fast perfektes Leben. Jonathan Tropper beschreibt in diesem Roman einerseits sehr plastisch, wie wunderschön Liebe sein kann, andererseits aber auch wie unsagbar schmerzlich es ist, den Menschen zu verlieren, den man über alles geliebt hat. Das Gefühlschaos, in dem sich Doug Parker befindet, schildert Tropper so authentisch, daß der Leser förmlich mitgerissen wird. In diese lähmende Depression tritt Dougs eigenwillige Schwester Claire, die mit ihren Vorstellungen und Ratschlägen ihren Bruder Stück für Stück ins Leben zurückführt. Die Situationskomik, die beim Auftritt von Claire ensteht, läßt den Leser oft lauthals lachen. Trotz aller Tragik gelingt es Tropper das Leben auch mit seinen heiteren Seiten darzustelllen.

  • Überraschung, 03. November 2007
  • Von Petra (Saarwellingen)
  • Angenehm überrascht, denn nach Titel und Aufmachung dachte ich, es wäre ein ausschließlich schnulziger Liebesroman, vorhersehbar und deshalb eher lieblos geschrieben. Aber die Geschichte hat sich anders entwickelt und mir dann doch ganz gut gefallen. Teilweise fand ich jedoch, dass die Sprache übertrieben cool sein wollte und versucht wurde, zu viele Ereignisse in die Story zu packen. Hätte die Personen stattdessen lieber etwas besser kennengelernt, manchmal war mir das alles zu oberflächlich.

  • WOW, 03. November 2007
  • Von Sylwia (Duisburg)
  • Einfach unglaublich! Bin durch eine Leseprobe auf das Buch gestossen und bin überaus begeistert!! Habe das Buch in 3 Tagen durchgelesen. Möchte gerne noch mehr Bücher von dem Autor lesen!

  • Fantastisch !!!, 02. November 2007
  • Von Petra (Marktbreit)
  • Das Buch " Mein fast perfektes Leben " ist das erste Buch welches ich von Herrn Tropper gelesen habe.Eigentlich garnicht die Richtung Lektüre, welche ich sonst lese.Aber die Art des Schreibens, die Figuren des Buches und der Aufbau der Geschichte haben mich komplett gefesselt.Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, bis ich auch die letzte Seite gelesen hatte. Wirklich zu empfehlen !

  • Rezension: Mein fast perfektes Leben, 29. October 2007
  • Von Marion (Langenfeld)
  • Unglaublich... sollten Männer doch Gefühle haben ;-)? Nach der Lektüre dieses Buches könnte man fast daran glauben, so realistisch schildert Jonathan Tropper die Zerrissenheit seiner Hauptperson Doug zwischen Trauer und humoristischen Alltagserlebnissen. Ein mitreißendes Buch, das sowohl inhaltlich als auch durch den einfachen, aber wortgewandten Sprachstil überzeugt und an keiner Stelle anstrengend ist.

  • Olli, 29. October 2007
  • Von Olivia (Leipzig)
  • Ich hab nie gelesen... bis ich dieses Buch in einem Journal der "deutschen Bahn" Probe gelesen habe. Ich musste es mir kaufen. Der styl sprach mich so an das ich das Buch täglich mit 100 Seiten verschlang. Perfekt!

  • Stan, 27. October 2007
  • Von Karin (bruchköbel)
  • Eine Leseprobe aus meiner Buchhandlung veranlasste mich zu dem Kauf. Ich bin jetzt auf Seite 270. Das erste Drittel des Buches ist fantastisch superwitzig und zugleich tiefgründig und ein bisschen traurig. Manchmal wusste ich nicht warum ich Tränen in den Augen hatte. Doch dieses Niveau verliert sich irgendwann in der Mitte des Buches, ich bin noch nicht fertig und hoffe dass es wiederkommt.

  • Endlich, 27. October 2007
  • Von Chrissy (Meerbusch)
  • Endlich hab ich mal wieder die Nacht durchgelesen, weil mich ein Buch so gefesselt hat. Es ist nicht nur traurig und witzig zugleich, sondern auch noch genial geschrieben. Danke!

  • Sonntagsfahrt, 25. October 2007
  • Von Christina (München)
  • Das Lesen von Troppers Roman ist wie eine Sonntagsfahrt auf dem Motorrad. Man muss sich nicht abstrampeln, um die Sprachlandschaft zu durchkreuzen, sondern wird vom Selbstantrieb des Geschehens automatisch forwärts getrieben. Der Autor ist es, welcher den Vergleich zwischen Hailey und Harley anbringt. Das ganze Buch über fährt man mit Troppers Harley dem Leitmotiv, oder hier wohl eher Leidmotiv, um Hailey nach. Um das geformte Bild fortzuentwickeln, so verhält es sich zu Beginn des Romans wie beim Anlassen eines Motorrads: holprig und schwankend. Die einführenden Metaphern und Vergleiche wirken noch etwas unnatürlich und lehrbuchhaft. Allerdings gelingt es Tropper relativ schnell sprachliche Balance zu finden. Die Leseerfahrung wird zu einer Sonntagsfahrt durch die Hügellandschaften von Familienglück und Gesellschaftswirrwar. Ein Ausflug, der stets ein rechtes Maß an Unterhaltung mit sich führt. Der künstlerische Anspruch des Buches bleibt eher gering. Zwar versucht Tropper die Kreativitätslatte zu erhöhen, indem er eine zweite Erzählebene einführt - die eingefügten Kolumnen des Protagonisten - doch die durchschnittliche Gestaltungskraft bleibt dennoch durchschnittlich. "Mein fast perfektes Leben" bietet insgesamt angenehmen Unterhaltungswert und erfrischende Eigendynamik. Ein Buch, das jede Sonntagsfaht aufheitern wird.

  • Nette, leichte und unterhaltsame Lektüre, 25. October 2007
  • Von Irene (Bozen)
  • Doug versinkt nach dem Tod seiner Frau bei einem Flugzeugabsturz in Selbstmitleid und kann sich auch nach einem Jahr Trauer nicht entschließen, sein Leben neu anzugehen. Noch dazu sollte er sich um den Sohn seiner Frau kümmern, der mittendrin in der schwierigsten Phase seine Lebens steckt und mit schlechtem Umgang und Drogenproblemen zu kämpfen hat. Seine Familie, insbesondere seine Zwillingsschwester versuchen mit allen Mitteln, Doug wieder Freude am Leben zu vermitteln. Dabei entsteht eine lustige Situation nach der anderen. Das Buch ist sehr witzig, obwohl das (Grund)Thema eigentlich sehr traurig ist. Manchmal ist es allerdings fast schon ZU witzig, was mir persönlich nicht so gut gefällt. Auch ist die Sprache teilweise zu "jugendlich". Das Ende ist etwas übertrieben, allerdings sollte man dabei nicht vergessen, daß das Buch in Amerika spielt, wo eine solche Situation vielleicht gar nicht so übertrieben ist.

  • Liebe. Trauer. Familie., 23. October 2007
  • Von Kathleen (Ebersabch/Sachsen)
  • Für Doug Parker war sie die Große Liebe - Haley. Dann kam der verheerende Flugzeugabsturz und von jetzt auf gleich wurde er Witwer. Wird er sich je wieder verlieben können? Mit viel Tragik und Witz erzählt Jonathan Tropper die Geschichte von einem jungen Mann der seine Große Liebe verlor und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Dieses Buch muß man(n) einfach gelesen Haben.

  • traurigschön, 22. October 2007
  • Von Michaela (Troisdorf)
  • Jonathan Tropper versteht es, eine sehr traurigeund schlimme Phase im Leben, den Verlust eines geliebten Menschen, in so wunderbar leichte Worte zu verpacken, dass man gefesselt ist und bis zum Schluß wissen will, ob Doug Parker sich wieder fängt. Das Buch ist traurig, ohne schwermütig zu sein, es ist gleichzeitg witzig und läßt einen hoffen, dass man den Dingen des Lebens ähnlich ironisch begegnen kann.

  • Einfach berührend, 21. October 2007
  • Von Sabine (Limburg)
  • Schon allein die Aufmachung hat mich sehr angesprochen und beim Lesen des Klappentextes war ich voller Vorfreude. Bis dahin war mir das Buch weder im Buchhandel noch in einem Katalog aufgefallen, bin mir aber sicher, dass ich es mir gekauft hätte. Hatte ich jedoch erwartet, ein eher melancholisches Buch in der Hand zu halten, so wie man es aus vielen anderen Büchern dieser Art gewohnt ist, so war ich nach den ersten Seiten leicht enttäuscht. Ich fand die Sprache zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, etwas herb. Dann folgte die Sache mit den Kaninchen, damit konnte ich dann noch weniger anfangen. Und dann plötzlich merkte ich, dass ich mittendrin war, mitten in in Dougs Leben und Dougs Familie. Ich konnte plötzlich kaum aufhören mit dem Lesen. Man lebte und litt mit Doug und seiner Familie. Man ist traurig, wenn man seine Kolumne liest, so liebevoll schreibt er von seiner Frau. Man lernt seine Familie kennen, die sich trotz aller eigenen Probleme, die man hautnah miterleben darf, so liebevoll um ihn kümmert. Ebenso die nervigen ? und weniger nervigen ? hilfsbereiten Bekannten, es reisst einen mit. Als Leser hofft man schon nach dem ersten Kinobesuch auf ein Happy End. Aber wie gut, dass das Buch nicht so schnell zu Ende ist. Wenn auch am Ende das Buch doch etwas ins zu Dramatische abdriftet, der eifersüchtige Ehemann ist doch etwas zu weit hergeholt, trotzdem fand ich es schade, als ich fertig war. Ich hätte gerne noch mehr gelesen. Nicht vergessen will ich die teilweise so berührenden Sätze. Ich werde das Buch ganz bestimmt noch einmal lesen, nur um diese schönen Sätze anstreichen und rausschreiben zu können. Das habe ich beim ersten Mal leider versäumt. Es waren zwar nur ein paar Sätze, aber man bleibt hängen, liest sie noch einmal und noch einmal. Sätze, über die man etwas länger nachdenken kann. Leider habe ich auf die Schnelle jetzt keinen davon gefunden, aber vielleicht sollte das auch jeder selbst herausfinden. Zum Abschluss kann ich jedenfalls sagen, dass ich trotz anfänglichem teilweisen Befremden (was aber sicher daran lag, dass ich mit falschen Vorstellungen an das Buch rangegangen bin) schon lange kein Buch mehr gelesen habe, dass mir so gut gefallen hat, und das für alle Gemütszustände geeignet ist. Es ist zum Lachen, Trauern und ganz oft kam mir der Gedanken ?ja, stimmt, es ist so?. Ich kann das Buch jedem nur empfehlen und wüsche alles Lesern so viel Vergnügen, wie ich es hatte.

  • , 20. October 2007
  • Von Rosa (düsseldorf)
  • Mein fast perfektes Leben ist ein typisches Buch, das man am besten an einem Stück lesen sollte. Die Handlung rund um Doug kommt bis zur Hälfte des Buches leider nicht so richtig vom Fleck. Deswegen habe ich es auch zunächst nur immer mal wieder zwischen durch gelesen. Ab der Mitte jedoch hat mich die Geschichte dann doch gepackt und ich habe sie regelrecht verschlungen. Also unbedingt dranbleiben!!!

  • Ansichten eines Kaninchens, 20. October 2007
  • Von Markus (Regensburg)
  • Ein einfaches Leben hatte dieses Buch nicht. Vom Nachtkästchen zur Badewanne, dann irgendwie in den Koffer. Schlussendlich tauchte dann auf Seite 16 diese "elende Kaninchenfamilie" auf. Herrlich, dachte ich mir, ein wahrer Tierfreund. Meine Freundin hat mich schließlich schon eindringlich vorgewarnt,eine traurige Lektüre gegen die Kreatur. Daher möchte ich meine Stimme den viel gescholtenen Langohren widmen, die mit diesem Mr.Doug Parker wirklich keinen Grund zum Lachen hatten. Denn, wie lebt es sich denn in unmittelbarer Nachbarschaft mit einem begnadeten Lebensmüden? Und wirklich, der unerschrockene arme Kerl ließ keine Niederlage aus. Fast wünschte man sich, er würde sich endlich vor den Zug schmeißen, um sein passives, wütendes Leben zu beenden. Zwischen tiefer Trauer und Zukunftsängsten ist es dann doch die verlorene Liebe, die er irgendwo wieder zu finden glaubt. Über lange Strecken eine recht unglückliche Form von Wiederaufstehen und Wiederfinden. Folglich geht es dem werten Doug Parker genau so, wie dem "elenden" Gartenkarnickel. Er braucht seine gewohnte Familie, verkriecht sich bei Angst oder Gefahr in seinem Bau, und legt ein gut gepflegtes Balz- und Paarungsverhalten an den Tag. Hinter all dem verbirgt sich natürlich die Entdeckung und der Sinn nach dem "perfekten" Leben. Ob es das denn wirklich gibt, darüber entscheidet das offene Ende. Was ich wiederum als bestes Finale sehe. Dieser witzige und unerschrockene Roman ist für jeden Haustierfreund absolute Pflichtlektüre. Viel Spaß

  • , 19. October 2007
  • Von Chrissy (Meerbusch)
  • Ein hübsches Buch mit einer netten Idee. An der Ausführung hapert es zuweilen, was dem Buch aber nur wenig von seinem Charme nimmt. Es bleibt trotzdem eine angenehme Lektüre zum Entspannen.

  • von amüsant bis kitschig, 19. October 2007
  • Von Kathrin (Freiburg)
  • Warum der Titel von Jonathan Troppers „How to talk to a Widower“ im Deutschen umgewandelt wurde in „Mein fast perfektes Leben“, ist verwunderlich; trifft es der Originaltitel doch viel besser: Die Hauptfigur Doug leidet. Seine Frau ist vor einem Jahr bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen und er schafft es nicht, den Schmerz zu verarbeiten und sich ein neues Leben aufzubauen. Irgendwie will er auch nicht. Seine Familie und Freunde wollen ihm dennoch beistehen und über den Verlust hinweghelfen. Bei dem trauernden und höchst empfindlichen Doug ein schwieriges Unterfangen. Traurig, aber zugleich äußerst bissig und damit komisch analysiert Doug gnadenlos sein Umfeld. Solange er sich auf das Leben und die Bewohner des Mittelklasse-Vorortes seiner Kleinstadt beschränkt, ist dies sehr amüsant. Von Krimistoff (Doug wird irgendwann von dem eifersüchtigen Ehemann seiner Geliebten angeschossen) hätte Tropper jedoch lieber die Finger gelassen. Der kurze Ausflug ins Krimimetier irritiert und wirkt fehl am Platze. Die schnelle Klärung des Ganzen leitet schließlich ein Ende ein, in dem Hoffnung und Harmonie fast schon in Kitsch ausarten und sich der Leser wohlig warm in Watte gepackt fühlt. Für Leute, die leichten Lesegenuss suchen, dennoch ein amüsanter Zeitvertreib.

  • Ein ziemlich perfektes Buch, 19. October 2007
  • Von Denise (Buxtehude)
  • Kann ein Buch über den Tod der geliebten Ehefrau und die Zeit danach Spaß machen ? Ja, kann es ! JonathanTropper erzählt die Geschichte des jungen Witwers Doug, seiner verrückten Familie und seines Wegs zurück ins Leben mit viel Witz und Charme. Ein Buch wie ein perfekt inszenierter Hollywoodfilm: nicht nobelpreisverdächtig, aber gut erzählt, unterhaltsam und anrührend.

  • Mein fast perfektes Leben, 19. October 2007
  • Von Sylvia (Olching)
  • Doug ist 29 Jahre als er durch einen Flugzeugabsturz seine Frau verliert... Keine leichte Thematik, wenn man nicht möchte, dass die Lektüre den Leser zu Tränen rührt. Dieses Buch überrascht allerdings durch Leichtigkeit, Ironie und Witz und es wird einem wieder bewusst, dass man selbst nach solch schweren Rückschlägen durch die Hilfe von Freunden, Nachbarn und der Familie wieder Spaß am Leben finden kann und letztendlich kein Leben perfekt ist, auch wenn es von aussen manchmal den Anschein macht. Es hat Spaß gemacht dieses Buch zu lesen!

  • Überraschung....., 18. October 2007
  • Von Renate (Pliening)
  • Bisher kenne ich dieses Thema nur aus Büchern die von Frauen geschrieben worden und es dabei immer um die Konstellation ging, Mann stirbt/Frau bleibt alleine, .... Hier wird endlich mal von "männlicher" Sichtweise berichtet und das macht es sehr interessant. Wie verarbeiten Männer den Verlust des Partners? Wie gehen sie damit um? Was tun sie um den Schmerz zu lindern etc. Alles in allem ist ein sehr interessantes Buch, das einfühlsam und auch witzig geschrieben ist und uns auch, denke glaubwürdig, vermittelt wie Männer mit diesem Thema umgehen. Empfehlenswert für alle die auch z.B. PS Ich liebe dich etc. gelesen haben.

  • Wie geht man mit einem Witwer um..., 17. October 2007
  • Von Mandy (Milzau)
  • Jeder von uns hat schon einmal einen Menschen verloren. Was man dann fühlt ist unbeschreiblich. Was aber, wenn man ausgerechnet die eigene Frau verliert, einen Stiefsohn "erbt" und mit dem eigenen Leben nicht mehr zu Recht kommt? Diese Erfahrungen macht Doug Parker. Scheinbar vom Leben gebeutelt wird in dem zeitgenössischen Buch "Mein fast perfektes Leben" der Leidensweg von Doug Parker beschrieben. Dabei verwendet der Autor eine gehörige Portion schwarzen Humor, die das Buch zu dem macht was es ist. Tropper beschreibt in dem Buch durch diverse Szenensprünge wie Doug seine Frau durch einen Flugzeugabsturz verliert. Doch nicht nur er stürzt in ein scheinbares Loch ohne Boden - sondern auch der Sohn seiner geliebten Frau. Dieser hat nicht nur seine Mutter verloren, sondern muss gleichzeitig damit klarkommen, dass er nun bei seinem richtigen Vater leben muss - der längst eine "neue" Familie gegründet hat. Doch auch Dougs chaotisch liebenswerte Familie trägt einiges dazu bei, dass Doug schließlich sein Leben wieder in die Hand nimmt und sich sogar wieder mit Frauen trifft. Ein Quasi-Start für ein fast perfektes Leben.

  • Viel zu kurz !, 16. October 2007
  • Von Cornelia (Werdau)
  • Zugegeben: Hätte ich dieses Buch nicht geschenkt bekommen - gekauft hätte ich es bestimmt nicht. So habe ich es aber mit in den Urlaub genommen und gedacht: probieren kann man es ja einmal. Und ich war so überrascht ! Das Buch hat ja eigentlich einen ernsten Hintergrund - die Frau des Erzählers ist bei einem Unfall verstorben - ist aber stellenweise so lustig, dass ich laut losgelacht habe. Und dann eine Minute später kamen aber wieder ein paar Tränen, weil es auch so schön traurig ist, ohne kitschig zu werden. Dabei ist das Buch meiner Meinung nach sehr lebensnah erzählt, dass man selbst bei der völlig durchgeknallten Familie der Hauptperson - die absolut genial beschrieben wird - immer denkt: das könnte meine Familie sein... Vom Inhalt will ich nicht soviel erzählen - kann aber nur empfehlten: unbedingt lesen ! PS: Nach dem Lesen habe ich mir gleich noch eine Sinatra CD gekauft - wegen dem Titel "In the Wee Small Hours"

  • Ein fast perfektes Buch, 16. October 2007
  • Von Carla (Petersberg)
  • Mußte mich immer wieder neu einlesen in diesen traurig schönen Roman nach amerikanischer Manier. 29jähriger Witwer mit 16jährigem Stiefsohn, ob dass mal gut geht? Es geht, die beiden finden in ihrer gemeinsamen Trauer zueinander und lassen nachdenklich werden, wie es ist, den Partner zu verlieren. Hollywood eben, nicht besonders spannend, aber lesenswert.

  • Nette Unterhaltung, 15. October 2007
  • Von Carolin (Aschaffenburg)
  • Der 29jährige Doug ist am Boden zerstört. Seine Frau Hailey, die er so geliebt hat, ist bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen - und weil Hailey so viel älter war als er, "erbt" er auch noch einen Stiefsohn, Russ, der gerade mitten in den Wirren der Spätpubertät steckt und sich hauptsächlich durch Schlägereien und Drogenkonsum hervortut. Um Doug aus seiner Erstarrung zu lösen, tut seine resolute Zwillingsschwester Claire ihr Möglichstes, und ganz langsam macht er den einen oder anderen Fortschritt ... Zu Beginn gefiel mir das Buch nicht besonders, ich fand die zahlreichen Sexszenen und die ziemlich vulgäre Ausdrucksweise eher abstoßend als lustig. Mit der Zeit wurde der Stil etwas besser, als Doug nicht mehr nur an Hailey zurückdenkt, sondern langsam beginnt, sich wieder der Gegenwart mit all ihren großen und kleinen Katastrophen zu stellen: seinem demenzkranken Vater, der Mutter, die ihren Kummer mit Tabletten betäubt, seiner kleinen Schwester, deren Hochzeit mit einem Mann bevorsteht, den sie ausgerechnet bei der Totenwache für Hailey kennengelernt hat ... und natürlich Russ, einem wandelnden Problem. Hätte hier nicht ein Mann die Hauptrolle inne, würde man wohl von Chick-Lit sprechen. Ein locker-flockiger Schreibstil, schräge Figuren, die alle mehr oder weniger eine Schraube locker haben, und letztendlich doch der große Familienzusammenhalt. Eine Art "P.S. I love you" aus der Männerperspektive. Und ebenso wie das Buch von Cecelia Ahern war das hier nette Unterhaltung, nicht mehr und nicht weniger.

  • , 14. October 2007
  • Von Wiebke (Köln)
  • "Mein fast perfektes Leben" handelt zwar von einer tragischen Geschichte über den Verlust eines geliebten Menschen, ist aber so herrlich ironisch geschrieben, dass man immer wieder Lachen muss. Besonders toll gezeichnet sind die schrägen, impulsiven, aber sehr sympatischen Familienmitglieder mit ihren kleineren und größeren Macken, die immer wieder aneinander geraten. Der Roman ist eine kurzweilige und unterhaltende Lektüre, die vor allem Spaß macht.

  • Zum Weunen und zum Weinen!, 13. October 2007
  • Von Carina (Flensburg)
  • Doug Parker ist 29 Jahre alt und führt ein perfektes Leben. Er ist glücklich verheiratet, besitzt ein Haus in einem Vorort und ist erfolgreicher Journalist. Aber plötzlich wird dieses Glück zerstört: Seine Frau Hailey kommt bei einem Flugzeigabsturz ums Leben. Doug zieht sich in seiner unendlichen Trauer aus dem Leben zurück. Er will nur noch seine Ruhe uns suhlt sich in seinem Selbstmitleid. Als Haileys Sohn Russ aus erster Ehe zu seinem leiblichen Vater ziehen muss und in seiner Trauer den Drogen verfällt, ist Doug nicht in der Lage ihm zu helfen. Auch in seiner Kolumne schreibt er nur noch über die Trauer und den Verlust. Sein Umfgeld hingegen lässt keinen Versuch aus, ihn ins Leben zurück zu holen. So wird er unter seinen Nachbarinnen zum begehrtesten Witwer, seine liebenswerte aber leicht chaotische Famile steht ihm zur Seite und seine Zwillingsschwester Claire zieht kurzerhand bei ihm ein. Jonathan Tropper lässt in diesem Roman kein Klischee aus und als Leser ahnt man bereits nach den ersten Seiten, wie das Buch wohl ausgehen wird. Trotzdem bleibt es sehr unterhaltsam und trotz des traurigen Themas vergießt man nicht nur Tränen der Trauer, sondern auch des Lachens.

  • Der Wahrheit entsprechend..., 13. October 2007
  • Von Regina (Hof)
  • Ich habe überlegt, ob ich das Buch wirklich Lesen will, den es kam in der Zeit, als ich selbst jemand verloren habe, den ich sehr geliebt habe! Aber die Neugier war stärker und siehe da, ich konnte mein momentanes Leben, mit dem von Doug vergleichen! Das Buch, hat viel Traurigkeit, Schmerz, Liebe und Harmonie in sich, wirklich wie im echten Leben- man könnte meinen, der Autor, habe selbst dieses schreckliche Lebenserfahrung gemacht! Mich hat es bestätigt, das Trauer sehr weh tut und es wiederum viele heitere Stunden gibt, für die man sich nicht zu schämen braucht, den da sind Erinnerungen, an die man sich immer wieder erinnern wird und die hoffentlich nie verschwinden werden……. Das Buch ist eine Empfehlung wert und ich bin mir sicher, Ausschau zu halten, nach noch weiteren Büchern, des Autor Jonathan Tropper! Aber nun Lest selbst, es ist eine Erfahrung wert………..und ich glaube, Ihr werdet nicht Enttäuscht sein………..

  • That´s life, 11. October 2007
  • Von Sandra (Westoverledingen)
  • Ich hatte eine Frau. Ihr Name war Hailey. Ich habe Sie verloren - und ich mich dazu. Dies ist das persönliche Mantra des Protagonisten Douglas Parker in Jonathan Troppers Roman Mein fas perfektes Leben. Mit viel Humor und Einfühlungsvermögen schildert der Autor die schmerzvolle Zeit eines jungen Mannes nach dem Tod seiner Ehefrau. Doug Parkers Leben hätte perfekt sein können – ein Haus im Grünen, eine klasse Frau, eine erfolgreiche Zeitungskolumne... Doch als seine Frau Hailey bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommt, gerät der 29-jährige völlig aus der Bahn. Ein Jahr nach Haileys Tod hat er immer noch nicht ins Leben zurückgefunden. Er verbringt fortan seine Tage mit Trauer, ergießt sich in Selbstmitleid und schweift in Erinnerungen. Sein trauriges Dasein wird von Russ, seinem Stiefsohn und seiner Schwester Claire gestört. Das Leben der beiden ist jedoch auch aus den Fugen geraten. Russ, der sich verletzt und allein gelassen durch den Tod seiner Mutter fühlt, flüchtet sich in Alkohol und Drogen. Er überspielt seine Trauer durch sein rebellisches Verhalten. Claire erfährt gerade dass sie schwanger ist, was Sie jedoch nicht daran hindert, ihren Mann zu verlassen. Claire möchte Doug helfen, sein Leben wieder in die Normalität zu führen. Mit Claires Hilfe, treten einige Frauen ins Dougs Leben auf, was allerhand Turbolenzen mit sich bringt. Die Alltagssituation eines Witwers, die der Autor seinen Protagonisten Doug durchleben und durchleiden lässt, sind sehr realistisch beschrieben und regen zum Nachdenken an. Mal machte der Roman mich traurig, mal brachte er mich zum lachen. Ein wunderbares Buch, dass mich bestens unterhalten hat!

  • mehr als "fast perfekt", 11. October 2007
  • Von Juliane (Braunschweig)
  • Mein fast perfektes Leben erzählt von Trauer und auch vom Leben. Doug hat seit dem Tod seiner großen Liebe Hailey nur vor sich hin vegetiert. Nun wird er gegen seinen Willen von seinem Stiefsohn und seiner chaotischen Familie wieder ins Leben zurückgezerrt. Beim Lesen von "Mein fast perfektes Leben" schwankt man zwischen Weinen und Lachen. Die Charaktere sind liebenswert und gut gezeichnet. Die Geschichte geht ans Herz ohne kitschig zu sein. Fazit: ein rundum gelungenes Buch

  • Leichte Lektüre mit Alltags-Komik, 11. October 2007
  • Von Virginia (Kiel)
  • Schon der rote Einband mit Herzchen und Sternchen lässt auf die Zielgruppe dieses Romans schließen... Die eigentlich tragische Tatsache, daß der Ich-Erzähler Doug Parker seine geliebte Ehefrau durch einen Flugzeugabsturz verloren hat, hinterlässt bei mir keinerlei emotionale Gefühle. Grund dafür ist der humorvolle Schreibstil, den ich durchaus positiv bewerte und Dougs Art sich und seine Umwelt ins Lächerliche zu ziehen. Der erste Satz des Romans "Russ ist zugekifft" stimmt schon auf eine moderne Erzählform ein, in der Piercings, I-pod und Brad Pitt genauso Platz finden wie Abdrucke seiner Email-Korrespondenz. Ich fühlte mich mittelmäßig unterhalten, mental und emotional unberührt und vergebe 3 Sterne, weil einige gute Witze mir den Schwung gaben den Roman zu lesen.

  • rührend und zum brüllen komisch!, 10. October 2007
  • Von Alan, Nazmiye (Altdorf)
  • Dieses Buch war so fesselnd, dass es sich wie selbstverständlich von meiner Freizeit gestohlen hat..auf einmal musste man in jeder Gelegenheit die sich gibt, weiterlesen, sehen was passiert..ich dachte, diese Art von Büchern gibt es gar nicht mehr! Den Inhalt finde ich ebenfalls sehr bemerkenswert. Ein heikles und sehr ergreifendes Thema, wie der Verlust des Partners, so geschickt und urkomisch verpackt, dass man gar nicht anders kann, als über den Tod von Hailey zu lachen..mit Tränen in den Augen ;)

  • leider nicht wirklich innovativ, 10. October 2007
  • Von Aniela (Regensburg)
  • dieses Buch lässt mich doch recht zwiegespalten zurück. Schon äußerlich sagt es mir nicht so ganz zu. Auf den ersten Blick sortiert man es doch nur zu leicht in die Kinderbuchabteilung ein. Die Geschichte enthält die typischen "Serien"-Erfolgsrezept -Zutaten: vor allem Drama und Sex sells dazu viel bissiger Humor..... grundsätzlich ist es also nicht schlecht und abgesehen von den auf Dauer etwas nervigen, sich wiederholenden depressiven Tiraden auch nicht langweilig. Deswegen schaut man sich ja Serien wie "Sex and the City", "Gray's Anatomy", "Nip tuck" und wie sie noch alle heißen doch auch schon mal an...es wird nicht langweilig und gibt einem die Möglichkeit abzuschalten....aber ist ein Buch das auf solche Erfolgsrezepte baut wirklich gut? Vor allem wenn man bedenkt, dass der Autor Literaturprofessor ist...gerade ihm müsste es doch möglich sein etwas innovatives zu schreiben ohne sich auf alt bewehrten, verkaufsorientierten Schemata auszuruhen. Ich möchte dieses Buch natürlich niemandem ausreden der genau solche Unterhaltung sucht, muss aber sagen, dass ich mir gerade in Hinsicht auf den Autor mehr erwartet hätte.

  • Himmelhoch jauchzend - zu Tode betrübt, 09. October 2007
  • Von A. (Berlin)
  • Der Roman "Mein fast perfektes Leben" von Jonathan Tropper schafft es ziemlich gut, die Balance zwischen 'traurig' und 'witzig' zu halten und ist deshlab nicht nur etwas was für LeserInnen von Liebesromanen, sondern auch für diejenigen, die auch eine vernnftige Story lesen wollen, die sowohl romantisch, als auch witzig ist. Natürlich kommt der Roman nicht an 'Meisterwerke' wie 'Schokolade zum Frühstück' heran, dafür hat "Mein fast perfektes Leben" andere Vorzüge: Es ist ein Roman aus der Feder eines männlichen Autoren und verpricht deshalb schon mal eine andere Perepektive. Und es ist eine Geschichte, in der das eigentliche tragische Ereignis - der Tod von Dougs Ehefrau - nicht als Damoklesschwert über der ganzen Geschichte hängt. Nein, weil dieses Ereignis bereits passiert ist und nun die Phase der 'Verarbeitung' dieses Ereignisses bei Doug einsetzt, halte ich den Text für ganz gut gelungen. trotzdem klappt es manchmal nicht ganz mit de Gleichgewicht zwischen Tragik und Komik und der eine oder ander Konflikt löst sich für meine Begriffe vielleicht etwas zu einfach auf - aber dafür ist es ja dann auch eine unterhaltsame Geschichte, die viel Freude beim Lesen bereitet.

  • Frauenbuch mit umgekehrten Vorzeichen, 09. October 2007
  • Von Sabine (Zell)
  • Nach einem Jahr Trauer um seine Frau und große Liebe, die bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam, ist Doug noch immer nicht bereit, dem Leben eine neue Chance zu geben. Er will die Trauer nicht loslassen, denn diese ist die letzte Verbindung zu seiner Liebe, ohne die er sich sein Leben nicht vorstellen mag. Doch Doug hat nicht mit seiner liebevoll-verrückten Familie gerechnet, die nicht bereit ist, ihn in seinem Kummer versauern zu lassen. Langsam, mit Hilfe seiner Zwillingsschwester, dem Aufmerksamkeitsdefizit seines Stiefsohnes und einiger aufrüttelnder Ereignisse, findet Doug seinen Weg zum "Ja" zum Leben - und zur Liebe zurück. Wäre das Buch nicht von einem Mann geschrieben - und hätte es nicht einen Mann als Protagonisten -, würde ich sagen, es ist ein typisches witzig-spritziges Frauenbuch à la Kinsella & Co. Lebendig, gefühlvoll, selbstironisch, beziehungsschwanger und männer- und auch frauentypische Verhaltensweisen herausarbeitend ist es einfach leichte und gute Unterhaltung für sie und ihn, ohne dabei tiefer gehende psychologische Aspekte des Zwischenmenschlichen - und auch der Trauerarbeit - zu vernachlässigen. Die Charaktere sind fast durchweg sympathisch und konsequent gezeichnet, und werden gerade durch ihre menschlichen Schwächen liebenswert. Ein störendes Manko: Manch scheinbar männertypisches Gebaren und Fühlen wird hin und wieder allzu sehr ausgeschlachtet und der Konsum von Drogen wird leicht verharmlost. Ein großes Plus des Buches: Jonathan Tropper scheint aus eigener Erfahrung zu schöpfen, dass er viele Aspekte der Entwicklung in der Trauer wie im Leben so exakt und geradezu brillant auf den Punkt zu bringen weiß! Zum Ausgleich sorgt eine einigermaßen durchgedrehte, liebevolle amerikanische bessere Mittelklasse-Familie für den nötigen Esprit und - durch die Verwendung des Präsenz verstärkt - (teils hollywoood-)filmreife Vorstellungen im Kopf.

  • Sehr überraschend...., 08. October 2007
  • Von Ulrike (Weißenfels)
  • Nun, ich habe das Buch sehr schnell gelesen und war positiv überrascht, da mich der Klapptext nicht sonderlich gereizt hat. Die Geschichte/ das Buch an sich war wirklich sehr schön. Die Tränen kullerten auch regelmäßig- erst vom Lachen, kurz darauf weil die Schreibweise einfach eine große Traurigkeit an den Leser vermittelt. Manchmal sind die Ausführungen leider etwas zu breit gefächert, was aber nicht so schlimm war. Ein wirklich wunderschönes Buch, was ich jedem empfehlen würde, der gern Frauenromane liest und sich auf ein Buch einlassen kann.

  • Im Rausch der Gefühle, 08. October 2007
  • Von carmen (Koblenz)
  • .....versinkt der Journalist Dough Parker im Selbstmitleid. Auch 1 Jahr nach dem Tod seiner Frau sieht sich der junge Mann immer noch vor den Trümmern seines Lebens stehend. Er kann sich an rein gar nichts mehr erfreuen und lebt einsam und zurückgezogen, betäubt durch einen erhöhten Alkoholkonsum in den Tag hinein. „Ich hatte eine Frau. Ihr Name war Hailey. Ich hatte sie verloren – und mich dazu.“ Doch das Schicksal scheint es anders mit ihm zu meinen: Zusehends wird er aus seiner Lethargie gerissen, indem er wieder Lust auf Sex verspürt, Haileys Sohn Russ bei ihm wohnen möchte, anstatt mit seinem ungeliebten Vater nach Florida zu ziehen und es seiner dominanten Schwester Claire gelingt, ihren Bruder dahin zu führen, dass er wieder aktiv am Leben teilnimmt. „Sag einfach ja.“ Jonathan Tropper ist ein absolut mitreißendes und positiv stimmendes Buch gelungen. In einer gekonnten Leichtigkeit behandelt er die Thematik Trauer und Trauerverarbeitung. Der lockere, leichte und zum Teil ordinäre Sprachstil führt den Leser auf unterhaltsame Weise durch dieses ernste Thema. Trotzdem verfügt der Autor über genügend Einfühlungsvermögen, so dass die Ernsthaftigkeit der Thematik nicht verloren geht. Im Gegenteil, es regt den Leser zum Nachdenken an und vertreibt sämtliche Depressionen. Ein Buch, das ich auf jeden Fall auch verschenken werde.

  • Emotionales Tourette-Syndrom, 07. October 2007
  • Von Linda (Leipzig)
  • Doug ist jung und einsam. Er steckt mitten in einer tiefen Trauerphase.Obwohl, wirklich allein ist er gar nicht. Der halbwüchsige Russ teilt sein Schicksal, Dougs schwangere, frisch getrennte Zwillingsschwester braucht Beistand, und sind da nicht noch seine Eltern? Als Doug eine Affäre mit einer verheirateten Nachbarin beginnt, scheint sein Leben nur noch aus Problemen zu bestehen.Zuviel für einen Endzwanziger? Warum eine Heirat noch eine Rolle spielt, ob Doug überhaupt überlebt, geschweige denn die Liebe für sich neu entdecken kann, schildert Tropper in seinem neuesten Buch. Der Autor schreibt realistisch und unterhaltsam. Das ernste Thema Tod erzählt er humorvoll, ohne das dies störend wirkt. Mein fast perfektes Leben richtet sich an all jene, die, konfrontiert mit den größeren der alltäglichen Probleme, den Spass am Leben nicht verlernen wollen. Lektüre als Trost. Als Aufmunterung. Oder ganz einfach zur guten Unterhaltung.

  • Achterbahn der Gefühle, 06. October 2007
  • Von Bianca (Hagen)
  • Jonathan Tropper nimmt den Leser an die Hand und nimmt ihn mit auf eine Achterbahn der Gefühle. Da kann man weinen vor Rührung, erschreckt sein über die teils obszöne Sprache, lachen vor Glück und schmunzeln über groteske Situationen. Tropper schafft es, mit wenigen Worten die Persönlichkeiten seiner Figuren herauszuarbeiten und die Trauer um einen geliebten Menschen gleichzeitig so poetisch, so realistisch, so grausam ehrlich und dabei sensibel zu beschreiben, dass man Gänsehaut bekommt.

  • Man kann dch das Buch kaum verglegen!!, 06. October 2007
  • Von Annika (Alpen)
  • Diese Buch handelt über einem Mann und sein Leben nach dem Verlust seiner Frau bei einem Flugzeugabsturtz. Er verliert seine Frau in jungen Jahren und diese hinterläßt einen Sohn in Teenageralter, welcher danach aber zu seinem Vater ziehen muss. Er schreibt über den Schmerz und seine Aktionen die er alle unternimmt um seine Frau nicht zu vergessen. Als der Vater des hinterlassenen Jungens nach einem Jahr ins Ausland ziehen möchte, zieht diese Junge bei ihm ein. Sie versuchen Sie danach beide gegenzeitigt zu Helfen den richtigen weg zu finden mit dem Verlust klarzukommen. Beide sind am Ende Ihre Probleme los um alles weitere zu verfahren müssen Sie aber das Buch nun selber lesen!

  • so leicht, 05. October 2007
  • Von Maria (Hamburg)
  • Schön traurig, aber sehr leicht und humorvoll.

  • Unglücklich, 05. October 2007
  • Von Bettina (Hamburg)
  • Der New Yorker Jonathan Tropper erzählt in diesem Roman die Geschichte eines Todes. Der Endzwanziger Doug verliert seine Frau bei einem Flugzeugabsturz, was sein Leben völlig aus der Bahn bringt: „Ich hatte eine Frau. Ihr Name war Hailey. Ich habe sie verloren – und mich dazu.“ Nun will Tropper die Themen Verlust und Trauer nicht tragisch, sondern witzig verarbeiten, was nur ansatzweise gelingt. Die ersten der rund vierhundert Seiten des Romans lesen sich zwar leicht, aber nicht flüssig. Die Personen wirken zu unglaubwürdig, der Plauderton zu gewollt und die wiederholte direkte Anrede des Lesers zu seltsam. Demgegenüber entfaltet die ironische Beschreibung einer amerikanischen Vorstadt zu Beginn des zweiten Kapitels einen vergnüglichen Charme. Dennoch holpert die seifenoperartige Erzählung weiter vor sich hin. Hält man weiter durch, stellt sich schließlich doch noch ein Lesefluss ein, woran Figuren wie Dougs freche Zwillingsschwester Claire und sein altersdementer Vater einen wesentlichen Anteil haben. Sie reißen die Schilderung aus ihrer Konstruiertheit heraus und bringen Tempo, Witz, Farbe und Gefühl hinein. Fazit: Für nette Unterhaltung ist das Thema unglücklich gewählt, für eine zufrieden stellende literarische Auseinandersetzung damit ist der Roman einfach nicht differenziert genug.

  • einfach unglaublich, 05. October 2007
  • Von Chrissy (Meerbusch)
  • „Ich hatte eine Frau. Ihr Name war Hailey. Ich habe sie verloren - und mich dazu“. Es wird nicht das letzte Mal sein, dass man diese Sätze ließt, wenn man sich dazu entschließt Jonathan Troppers Buch zu lesen. Und bei jedem Lesen versetzt es dem eigenen Herzen einen Stich, gerade wenn man selbst schon einmal einen geliebten Menschen verloren hat. Es ist unglaublich wie schonungslos offen und ehrlich der Protagonist mit seinen Gefühlen und seiner Umwelt umgeht und gerade das macht ihn so sympathisch. Jedoch ist es kein Buch bei dem 400 Seiten am Stück die Tränen fließen, vielmehr möchte man sich an manchen Stellen das Lachen verkneifen, da die Themen Tod und Trauer doch recht ernst sind. Aber den Sarkasmus und schwarze Humor den der Autor mit einfließen lässt, machen es einem unmöglich an manchen Stellen nicht laut auf zu lachen. Ich persönlich finde dieses Buch wirklich toll und kann es nur dringend weiter empfehlen.

  • empfehlenswert, 04. October 2007
  • Von Sophia (Lünen)
  • Zusammenfassung: Doug Parker hat mit 29 Jahren durch einen Flugzeugabsturz seine Ehefrau und große Liebe Hailey verloren - "und sich dazu". Er zieht sich vollständig zurück und ertränkt seinen Kummer in Alkohol. Es dauert über ein Jahr bis er vor allem mit Hilfe seiner liebenswert chaotischen Familie wieder zu sich, dem Leben und vor allem zu seinem 16jährigen Stiefsohn Russ findet. Das Buch ist entgegen des ersten Eindrucks NICHT wie das von Hailey zuletzt gelesene Buch "irgendein Frauenroman mit einem lippenstiftrotem Cover" aber auch keine schwere Kost, sonder leicht zu lesen. Tatsächlich ist das Cover mi der einzige Schwachpunkt. Tropper gelingt es durch die rasante Erzählweise aus Sicht der Hauptperson, einem zeitweise gleichzeitig zum Lachen und Weinen zu bringen. Mit viel Witz und schwarzen Humor schafft er es, dass man sich völlig mit den Figuren identifiziert und insbesondere Dougs Kraftakt, sein Weg zurück ins Leben, fast körperlich mitfühlt und sämtliche Schwächen und Oberflächlichkeiten der Gesellschaft auf ironische Weise erkennt. Empfehlenswert!

  • Tut mir echt leid, 04. October 2007
  • Von Margret (Köln)
  • Ich habe mich durch die ersten 80 Seiten gequält, als ich merkte, dass es erst die ersten 50 waren. Ich habe tapfer weitergelesen und jetzt liegt das Buch seit über zwei Wochen halb gelesen neben dem Sofa. Mir schwante schon böses als ich auf dem Klappentext las, Tropper sei brutal ehrlich, usw. Ein Frauenroman aus der Sicht eines Mannes, ich konnte mir nicht vorstellen, dass das gut geht und wurde darin voll bestätigt. Mir hat weder der Sprachstil gefallen noch konnte ich Humor finden. Das Suhlen im Selbstmitleid wird auch nicht dadurch besser, dass der Betreffende versucht sich darüber zu erheben. Viele Metaphern in diesem Buch haben mich erschüttert, zumal sie oft genug überflüssig waren. Da habe ich mich echt gefragt, wo der Lektor gewesen ist. Die restliche Möbliernug des Romans mit der obligatorischen taffen Schwester, dem trotzigen (Stief)sohn, der anstrengenden Mutter fand ich eher fad und viel zu abgenutzt. Manche Problem, z.B. die nach der Frage "wie gehts" (How are you) und ihre Beantwortung kann man in ihrer Tiefe letztlich nur verstehen, wenn man in den USA sozialisiert wurde. Tropper erfüllt nicht das Kriterium, ernsthafte Literatur zu sein, und witzig oder emotional berührend fand ich ihn auch nicht. Aber sicherlich findet das Buch seine LeserInnen, ich gehöre sicherlich nicht dazu. Da ich aber auch deutlich schlechtere Romane kenne, immerhin noch 3 Sterne

  • Mein fast perfektes Leben, 03. October 2007
  • Von Heike (Viersen)
  • Tropper schafft es mit seinem Roman "Mein fast perfektes Leben", dass ich weder wiß ob ich lachen noch ob ich weinen soll. Es ist ungewöhnlich eine solche Geschichte aus Sicht eines Mannes mitzuerleben, aber gerade das fasziniert. Man leidet mit Doug und auch mit Russ, dem "Stiefsohn". Andererseits amüsiert man sich als Leser über die charakteristische Familie, die mit allen Mitteln versucht, Doug wieder in ein "normales" Leben zurückzuführen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich an einem grauen, regenerischen Herbsttag auf dem Sofa bequem machen möchte!

  • , 03. October 2007
  • Von Birgit (Würselen)
  • Mein fast perfektes Leben ist ein komisch trauriges Buch über einen jungen Mann der seine 10 Jahre ältere Frau durch einen schrecklichen Unfall verloren hat zu einer Zeit in der sie glücklicher nicht hätten sein können. 1 Jahr später hat er seinen Verlust immer noch nicht verwunden und schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben wobei er so gut wie nie das Haus verläßt und sich auch sonst nicht sehr bemüht am normalen Leben teil zu haben weder mit seiner Familie noch mit seinem Stiefsohn, der ganz offensichtlich auch noch nicht über den Tod seiner Mutter hinweg ist. Irgendwann mischt sich Dougs Zwillingsschwester Claire ein und Doug gerät von einem Fettnäpfchen ins andere. Mein fast perfektes Leben beschreibt sehr realistisch das Leben von Doug dem in seinen ja noch rechts jungen Jahren trotz alledem noch alle Möglichkeiten offen stehen.

  • Ein Roman mit Charme und Humor, 03. October 2007
  • Von Susanne ()
  • Jonathan Trooper ist, auch wenn es um ein eigentlich trauriges Thema geht, ein unterhaltsamer Roman gelungen, mit viel Charme und trockenem Humor geschrieben. Als Leser möchte man schon fast bei Doug, seinem Stiefsohn und seiner Schwester einziehen, so wächst einem diese liebenswerte, etwas chaotische Familie ans Herz, die in den entscheidenden Situationen zusammenhält.

  • , 03. October 2007
  • Von Kristin (Düsseldorf)
  • Leider kann ich mich meinen „Vorrednern“ jetzt nur noch anschließen. Auch für mich ist „Mein fast perfektes Leben“ eine Überraschung. Was habe ich erwartet ? Am ehesten wohl ein seichtes, hollywoodreifes Drama, natürlich mit Happy End. Am Anfang habe ich mich gefragt, wie dieses zunächst eher kitschig anmutende Lebensdrama mich zum Weiterlesen bringen soll. Auf der einen Seite der junge, in vollem Selbstmitleid verhaftete Witwer, auf der anderen Seite die chaotische, nach außen eher gefühlskalte Arztfamilie. Der Autor beschreibt, wie die Familie auf ihre Art versucht, Dough nach dem Verlust seiner Frau wieder zurück ins Leben zu holen. Durch die Art des Schreibens, gefühlsbetont und gleichzeitig humorvoll, schafft es der Autor jedoch, den Leser in seinen bzw. in den Bann der Geschichte zu ziehen. Auch ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen und werde es auch weiterempfehlen. Zum Glück ist das Ende kein absolutes Happy End, der Leser kann sich immer noch ein anders als das sich anbietende Ende vorstellen. Aber will man das wirklich nach dieser Geschichte ?? Mein Fazit: Das Buch ist sicherlich keine hochintellektuelle „schwere Kost“, aber ein richtig schönes Buch für ein paar gemütliche Lesestunden.

  • Testleser, 01. October 2007
  • Von Astrid (Hamm)
  • Erschreckend unmännlich, sensibel und voller Gefühl für das wunderbarste im Leben-DIE LIEBE. Ängstlich, herantastend an das Unausweichliche. Voller Fragen. Irre komisch- " wo werden Hasen mit Handy`s gejagt?" 2 Männer und viele Frauen auf dem Weg in ein neues Leben. Perfekt, um in den Abend zu gleiten, zu träumen, zu weinen, einfach fantastisch. Jonathan Tropper trifft uns mitten im Leben und macht uns neugierig auf Zukunft.

  • Ein tolles Buch..., 01. October 2007
  • Von Claudia ()
  • Was mir an dem Buch sehr gut gefällt ist, dass Doug ein Mensch ist mit Ecken und Kanten, mit unangenehmen Eigenschaften und dabei sehr liebenswert. Ich finde ihn sehr, sehr menschlich und wie er mit dem Schmerz umgeht, was er dabei denkt und fühlt ist, als wenn ich Einblick habe in die Gedanken- und Gefühlswelt von jemand anderen, der manchmal genau so chaotisch und verdreht und für Außenstehende nicht nachvollziehbar denkt wie ich. Es beruhigt mich, dass auch andere - und sei es nur eine Romanfigur - so chaotisch denken... Augenzwinkern Die anderen Personen des Romans finde ich bisher auch sehr faszinierend und gar nicht langweilig. Sei es nun Dougs Stiefsohn Russ oder seine Zwillingsschwester Claire, seine Mutter oder sein Vater... Es sind alles sehr sympathische Charaktere. Sympathisch vor allem deswegen, weil sie sehr menschlich und 'normal' rüberkommen. Ich kann sie mir alle sehr gut vorstellen und würde sie gerne näher kennen lernen... Auch gefällt mir der Schreibstil. Ernst, nachdenklich und doch mit einer guten Portion teilweise schwarzem Humor, der einen schmunzeln lässt.

  • Ein fast perfektes Buch, 30. September 2007
  • Von Jasmin (Ottersberg)
  • "Mein fast perfektes Leben" von Jonathan Tropper ist ein Buch, das sich leicht und flüssig lesen lässt, das den Leser dazu bringt, ganz in die Welt von Doug Parker einzutauchen. Für mich hat es ein kurzweiliges und nettes Lesevergnügen dargestellt. Jonathan Tropper schafft es, das Thema Trauer und Verlust mit einer Leichtigkeit und mit Witz zu erzählen, was schon fast filmreif ist. Und dort liegen meiner Meinung nach auch ein paar kleinere Probleme. Ein wenig zu rund, wie in einem Hollywoodfilm - so empfand ich die Geschichte im Ganzen. Für mich hätte es ruhig ein paar mehr Ecken und Kanten haben können. Trotzdem ist dieses Buch nicht nur fast perfekt, sondern perfekt für einen gemütlichen Herbstabend.

  • Klasse Buch, 30. September 2007
  • Von Monika (Erftstadt)
  • Ein hevorragendes Buch, sehr mitreißend geschrieben. Der Autor vermittelt einem das Gefühl, als erlebe man die Geschichte selbst, man hat gar keine Chance das Buch aus der Hand zu legen weil man erpicht ist zu lesen wie es weiter geht. Das Buch ist einfach sehr empfehlenswert.

  • Falscher Titel , 30. September 2007
  • Von Marina (Meerbusch)
  • Warum um Himmels Willen hat man DIESEN Titel für das Buch gewählt?? Der Original-Titel passt wesentlich besser und hält, was er verspricht. Die Geschichte als solche ist traurig und auch, wenn mehrere Abschnitte zum schmunzeln sind, sind es doch eher die verzweifelt beschriebenen Stimmungsschwankungen und Heilungsprozesse nach dem Tod seiner Frau, die unter die Haut gehen. Auch die "Randtragödien" (Vater, Stiefsohn) lassen den Leser mit der Hauptfigur leiden. Einige Kapitel driften in nebensächlichen Beschreibungen etwas ab, andere widerrum sind so gut, das man ziemlich traurig wird. Rundum ein gutes Buch, wenn man sich von dem Titel nicht irreführen lässt und lieber nach dem Original-Titel seine Wahl trifft.

  • Mein "fast" perfektes Leben, 30. September 2007
  • Von Jeannette (Stralsund)
  • Ich habe mich sehr gefreut, dieses Buch lesen zu dürfen und war leider zu anfangs sehr enttäuscht. Es zog sich immer mehr in die Länge. Die Trauer wurde sehr gut beschrieben, aber leider etwas zu langatmig. Ab der Mitte des Buches wurde es dann aber wirklich spannend. Denn was passiert weiter mit Doug und auch mit Russ? Wie kann er sich aus seiner Trauer befreien und auch noch ein guter Stiefvater werden? Gelingt ihm das wirklich? All das sind Fragen, die man sich beim lesen stellt und diese machen das Buch dann doch sehr spannend und zwingen gerade zum weiterlesen. Es ist sehr emotionsvoll geschrieben und man kann die Trauer beim lesen direkt miterleben. Ich kann dieses Buch anderen Lesern nur empfehlen.

  • Trauer mit Humor, 29. September 2007
  • Von Kerstin (Augsburg)
  • Dougs Lebensinhalt ist die Trauer um seine Frau Hailey, die bei einem Flugzeugabsturz starb. Ein 29jähriger Witwer - das ruft bei seiner Umgebung Mitleidswogen hervor. Ein Mitleid, das Doug nicht will, er will sich einfach nur in seiner Trauer verkriechen und sie ausleben. "Vom richtigen Umgang mit Witwern" heißt seine überaus erfolgreiche Kolumne. Dougs Familie, jeder für sich eine humorvoll gezeichnete, skurril-liebenswerte Person macht es ihm zunehmend unmöglich sich dem Leben nicht zu stellen ... Tropper hat sich ein schwieriges Thema gewählt und schafft es ohne übertriebenen Pathos eine unterhaltsame Geschichte daraus zu machen. Ich mag Protagonisten, die sich selbst mit einer guten Portion Selbstironie sehen - genau so einer ist Doug, der als Ich-Erzähler im Präsens dem Leser einen sehr direkten Zugang bietet. Zwar überschlagen sich die Ereignisse im Laufe des Buch ein bisschen zu sehr, Tropper behält aber die Zügel in der Hand und verliert sein Hauptthema , wie Doug Haileys Tod verarbeitet, nie aus den Augen. Ein gelungenes und rundes Buch, das mich sehr gut unterhalten hat.

  • Phoenix aus der Asche, 29. September 2007
  • Von Jana (Ahnsbeck)
  • Doug geht es echt bescheiden!!! Er säuft, hängt ab, schießt sich und seine trauenden Gedanken vom Tod seine Frau täglich ab. Russ, sein Stiefsohn, überfordert ihn ebenfalls. Nach einem Jahr seiner eigenen Art der Bewätigung - er schreibt neben dem Abhängen auch erfolgreich Kolumnen über das Thema Trauer- sieht er das erste Mal wieder das eigene Leben, was ihn endlich wieder fordert. Seiner Familie reichts. Seinem Agenten reichts. Und insgeheim reicht es Doug auch. Nur beginnen dann die Verwicklungen, Situationen, wie sie aber in jedem Leben vorkommen können. Es macht Spaß ihm beim Wachsen und Sich-selbst-finden zuzuschauen. Tropper schreibt sicher, mit einigen stilistischen Kniffen (Kolumnen, erste Dates), die einfach ein Genuß sind, sie zu lesen. Und dabei ist nichts aufgesetzt oder oberflächlich. Ein schwieriges Thema, welches Tropper aber mit Bravour in Szene setzt und dabei trotz einer Menge Komik nichts lächerlich erscheinen lässt. Es gehört einfach in jeden Bücherschrank.

  • Getäuscht, 29. September 2007
  • Von Kristina (berlin)
  • Geht man aufgrund des Klappentextes und dem Beginn der Geschichte von einem "Looser"-Protagonisten aus, bei dem man die Luft anhält und sich fragt: "muss ich mir so ein trauriges Leben wirklich antun?"- entpuppt sich die folgende Geschichte als grandios! Wortgewitzt und einfühlsam aber auch "typisch amerikanisch" leicht überzogen beschreibt Jonathan Tropper den Weg aus der Trauer heinein in ein "normales" Dasein. Es passieren Dinge die einem zum Lachen und wiederum zum Weinen bringen. Dieses Buch mag man nach den ersten Fehlzündungen nicht mehr aus der Hand legen.

  • ein Buch, dass man nicht mehr weglegen kann, 28. September 2007
  • Von Simone (Seligenstadt)
  • ein tolles Buch, es hat mir eine schlaflose Nacht bereitet - konnte es nicht mehr weglegen. Sehr einfühlsam, wie ein Mann über seine große verlorene Liebe schreibt und langsam wieder versucht ins Leben zurückzukehren. Die eigenwilligen Charaktere sind alle sehr genau beschrieben worden. Man kann sich sehr gut in die Lage der einzelnen Personen einfühlen. Ein Buch, dass ich nur jedem ans Herz legen kann. Herr Tropper schreiben Sie weiter so

  • Die perfekte Unterhaltung, 28. September 2007
  • Von Petra (Achim)
  • Ersteinmal ein sehr großes Lob an den Autor.Es ist ihm gelungen ein sehr heikles und trauriges Thema spaßig und humorig anzusteuern ohne zu übersteuern.Die Hauptperson Doug Parker ist derart sympathisch und trifft den Nerv derZeit,das man beinahe meinen könne,ein kleiner Doug wohne in jedem von uns.Ich kann das Buch all jenen empfehlen die gerne mal lachen und schmunzeln,die leichte Unterhaltung lieben,die immer wieder einen Einstieg schaffen müssen,weil sie Abends müde einschlafen.Man kommt jederzeit gut in den Stoff rein,fühlt sich nett unterhalten. Ran an dieses Buch!!

  • Gefühlsachterbahn , 28. September 2007
  • Von Melanie ()
  • Jonathan Tropper hat mit „Mein fast perfektes Leben“ einen wunderbar warmherzigen Roman vorgelegt, in dem nicht nur die Protagonisten, sondern auch die Leser alle Gefühle durchleben, die das Leben bereit hält: Trauer, Wut, Angst, aber auch Glück, Freude und Liebe. Jonathan Tropper gelingt die Balance zwischen Ernsthaftigkeit und bissigem Humor ganz wunderbar, so dass man während des Lesens ständig zwischen Grinsen und einem dicken Kloß im Hals schwankt, die Gefühlsachterbahn aber an keiner Stelle in Kitsch oder Oberflächlichkeit abdriftet. Auf einige „typisch amerikanischen“ Szenen hätte durchaus verzichtet werden können, aber die verrückt authentischen Figuren sind so schräg und liebenswert, dass es ein echtes Vergnügen ist, sie ein Stück zu begleiten. Wunderbare Unterhaltung für alle traurigen, wütenden, zynischen, liebenden Menschen und jene, die glauben, nur ihre eigene Familie wäre verrückt!

  • Zurück ins Leben, 27. September 2007
  • Von Chrissy (Meerbusch)
  • Doug führt ein zufriedenes Leben: er ist glücklich verheiratet, hat einen Job, der ihm zumeist gefällt und mit seinem pubertierenden Stiefsohn Russ versteht er sich verhältnismäßig gut. Das alles ändert sich von einem auf den anderen Tag, als seine Frau Hailey bei einem Flugzeugabsturz stirbt. Dougs Leben bricht zusammen. Von nun an meidet er jegliche Gesellschaft, er igelt sich ein, hadert mit sich und seinem Leben und lässt den Job schleifen. Wie kann er es schaffen, wieder zu sich selbst und in einen halbwegs lebenswerten Alltag zu zurück zu finden? Der Roman von Jonathan Tropper beginnt ein Jahr nach dem Tod von Hailey. Zu einem Zeitpunkt, an dem Dougs Mitmenschen meinen, er könne langsam nun wieder zur Tagesordnung zurückkehren: arbeiten, eine neue Frau finden, unter Leute gehen, fröhlich sein. Doch das kann Doug nicht gelingen. Er will es auch gar nicht, denn er hat Angst davor, sich an ein Leben ohne Hailey zu gewöhnen. Schließlich ist es wieder einmal das Leben selbst, das ihn vor große Herausforderungen stellt: Russ hat massive schulische Probleme, Dougs Zwillingsschwester steht vor den Scherben ihrer Ehe und eine frustrierte Nachbarin will nicht länger hinnehmen, dass Doug noch nicht bereit ist für eine leidenschaftliche Affäre. Langsam und mit vielen Rückschlägen findet Doug ins Leben zurück. Was wird aus einem, wenn der wichtigste Mitmensch plötzlich stirbt? Wie geht man damit um, dass so vieles ungesagt bleiben muss? Wie kann ein Leben weitergehen, während das des Partners stehen bleibt? Wie schafft man es, dass die vielen kleinen Erinnerungen einen nicht zurückwerfen, sondern dass man sich lächelnd an die gemeinsame Zeit erinnern kann? In seinem Buch gibt Jonathan Tropper Antworten auf all diese Fragen, vor denen jeder von uns Angst hat und mit denen man sich nur im Falle eines Falles beschäftigt. Besonders an dem Buch war für mich als Frau, das Geschehen aus der Sicht eines Mannes mitzuerleben, zu verstehen, wie Männer ticken und wie einfühlsam und gefühlvoll sie sein können und gleich danach wieder typisch männlich. Zudem schafft Jonathan Tropper es, das richtige Gleichgewicht aus Humor und Tragik zu finden, das ist es, was den Roman ausmacht! Ein Buch, das mich sehr bewegt hat, wirklich lesens- und empfehlenswert!

  • Fortsetzung erwünscht!, 27. September 2007
  • Von Stefanie (Regensburg)
  • „Ich hatte eine Frau. Ihr Name war Hailey. Ich habe sie verloren – und mich dazu.“ Jonathan Tropper erzählt die Geschichte von Doug, der seine Frau bei einem Flugzeugabsturz verloren hat und seitdem vor Selbstmitleid vergeht. Seine nervtötende aber irgendwie auch liebenswerte Familie beschließt schließlich, ihn zurück ins Leben zu holen. Dougs Erlebnisse beschreibt der Autor unglaublich kurzweilig und einfühlsam, er bringt uns dabei zum Lachen und zum Weinen. Was für Dougs Zeitungskolumne gilt, trifft auch auf den Roman zu: „Es ist wirklich erstaunlich, wie man etwas so Ehrliches, unter die Haut Gehendes schreiben und es trotzdem noch witzig verpacken kann.“ Leider versprechen der deutsche Buchtitel und der Umschlagtext eher kitschige Frauenliteratur. Dabei wird das Buch durch die manchmal typisch männliche Schreibweise des Autors ganz sicher auch Männern gefallen. Jonathan Troppers Roman hat vielleicht sogar das Zeug zum Kultbuch. Einmal begonnen, mag man ihn nicht mehr aus der Hand legen. Macht man es doch, so kreisen die Gedanken unweigerlich darum, was Doug wohl als Nächstes passieren wird. Leider ist das Buch viel zu schnell zu Ende gelesen. Vielleicht erzählt Jonathan Tropper uns ja in einer Fortsetzung, wie es mit Doug und seiner Familie weiter geht?

  • anders als erwartet, 27. September 2007
  • Von Katharina (Berlin)
  • Hier wird ein sensibles Thema gelungen verarbeitet. Wie geht Mann mit dem plötzlichen Tod seiner geliebten Frau um? Wie kommt wieder Bewegung in den von der Trauer verursachten Lebensstillstand? Doug Parker hat immer einen kleinen Schuss Ironie, bzw. Zynismus bei der Betrachtung und Kommentierung seiner Umwelt parat. Das eigentlich dramatische und tieftraurige des Themas findet vor allem Platz zwischen den Zeilen, denn das Leben geht weiter. Auch wenn Doug seine Zeit braucht bis er es wahrnimmt, seine Uhr hat noch nicht aufgehört zu ticken und es ist der hartnäckigen Schlagfertigkeit seiner Zwillingsschwester und anderen amüsanten Eigenheiten seiner Familie zu verdanken, dass er Schritt für Schritt zurück ins Leben findet. Jonathan Tropper lässt den Leser an Dougs Gedanken, eingebettet in seinem Lebensumfeld, das trotz des Unglücks weiterlebt, durch eine bildhafte Sprache teilnehmen und zieht ihn sofort mitten ins Geschehen rein. Trotz lebhafter Unterhaltung können beim Lesen auch mal Tränen fließen.

  • The american way, 27. September 2007
  • Von Eva (Mörfelden-Walldorf)
  • Witzig, gute Pointen, alles in allem sehr amerikanisch. Aber das sind wir alle spätestens seit Ally Mc Beal und Sex in the city gewöhnt. Ganz in diesem Tonfall kommt der Roman von Jonathan Tropper daher und schrammt dabei so manches Mal verdammt nah am Klischee vorbei. Das tut der Lesbarkeit des Buches allerdings keinen Abbruch. Durch den lockeren, plaudernden und psychologisierenden Tonfall, der dem Leser Einblick in einen rundum durchschnittlichen amerikanischen Egozentriker verschafft, ist der Roman unterhaltsam zu lesen und obendrein für einige Lacher gut.

  • Sehr unterhaltsam und kurzweilig ;), 26. September 2007
  • Von Jeannette (Görlitz)
  • Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und kurzweilig. Anfangs war ich bei dem Titel ein wenig zwiegespalten und nicht sicher was mich erwarten würde - aber nachdem ich das Buch einmal angefangen hatte zu lesen konnte ich es nur schwer wieder aus der Hand legen. Jonathan Trooper versteht es faszinierend das Thema "Tod eines nahen Angehörigen" auf eine witzige und amüsante Weise zu verarbeiten. Ich bin jetzt schon gespannt auf sein nächstes Werk!!

  • ,,, und DAS von einem Mann!, 26. September 2007
  • Von Anne (Lüdenscheid)
  • ... Respekt! Eigentlich war ich der Meinung, dass ein Mann ein solches Buch gar nicht schreiben kann. Aber nach den ersten paar Seiten konnte ich das Buch nicht aus den Händen legen. Die Wirren und Zufälle rund um Doug und sein Leben ließen mich nicht mehr los. Ein Jahr nach dem Tod seiner Frau trauert er immer noch so stark, dass es so scheint, als ob ihn der Alkohol übermannen würde, wäre da nicht seine Schwester, die ihn langsam aber sehr sicher aus der Lethargie befreit... Das Buch ist zugleich witzig aber auch anrührernd und zum Schluss kommen einem doch die Tränen vor Rührung - ohne kitschig zu sein. Während des Lesens habe ich zeitweise so gekichert, dass meine Umgebung etwas irritiert geschaut hat. Während der Lektüre habe ich immer gehofft noch mehr über Dougs Familie zu erfahren, die doch sehr exzentrisch und spannungsgeladen dargestellt wird. Doch auch diese Familie hilft ihrem einzigen Sohn über die schwierige Zeit hinweg allerdings auf ihre ganz eigene Weise. Wer dann glaubt, das wäre alles, der wird überrascht sein, da ist noch Russ! Russ erlebt die erste große Liebe und die Launen der Pubertät. Ich schlage vor: Unbedingt selber lesen! P.S. Scheinbar können auch Männer Bücher für Frauen schreiben!

  • Nett,aber sehr langatmige Dialoge, 26. September 2007
  • Von Heidi ()
  • Ich hatte eine Frau,Hailey,ich habe sie verloren,und mich mit..... Doug Parker ist 29 Jahre,als er Witwer wird,seine Frau Hailey stirbt bei einem Flugzeugunglück.Seitdem hat er sich komplett aus dem Leben zurückgezogen. Doch ob sein Stiefsohn Russ mit der Polizei vor der Tür steht,seine Familie ihn nicht in Ruhe läßt,oder eine Freundin ihn bedrängt,er findet trotz vieler Hürden zurück in ein fast normales Leben. Tropper versucht in 406 Seiten eine tiefgründige Geschichte zu schreiben,manchmal gelingt ihm dies auch und man leidet mit Doug mit,oftmals kann man auch lachen,aber vielfach sind die Dialoge einfach zu langatmig,schade ein bißchen mehr Würze wäre schön gewesen,beim nächsten Mal vielleicht!,

  • Melancholie trifft Lebenslust , 26. September 2007
  • Von Constanze (Naumburg)
  • Den Zug des Lebens scheint Doug verpasst zu haben. Seine um einige Jahre ältere Frau Hailey starb bei einem Flugzeugabsturz. Seit jenem Tag vergräbt er sich in seinen Schmerz und verlässt das ehemals gemeinsame Haus nur ungern. Auch die Probleme seines Stiefsohnes Russ, der sich in der Schule prügelt und ab und an einen Joint raucht, scheinen den jungen Witwer nicht zu wirklich interessieren. Doch schließlich findet Doug wieder in den Alltag. Sei es durch die Kolumnen, die er schreibt über den Verlust seiner großen Liebe, sei es durch die Affäre mit der verheirateten Laney oder der einfachen Erkenntnis, dass auch die anderen Menschen, die ihm nahe stehen, ihren Schmerz und ihre Probleme haben: ob es seine Mutter ist, die die Marotten ihres Mannes ertragen muss, der nach einem Schlaganfall nicht immer ganz so zurechnungsfähig ist oder seine Schwester Claire, deren Ehe den Bach hinuntergeht. Die Geschichte ist sowohl ein munteres als auch sehr melancholisches Spektakel einer Familie in einer amerikanischen Vorstadt. Von heiteren Szenen, die einen unwillkürlich lauthals lachen lassen, geht es mitunter schnell in ein sehr trauriges Kapitel, bei dem man doch manchmal nach dem Taschentuch greifen muss. Trouper beherrscht diese Achterbahn der Gefühle, ohne dabei kitschig zu wirken. "Ein fast perfektes Leben" ist ein unterhaltsamer Roman, der vieles vereint: große Gefühle, eine recht bucklige Verwandschaft, Trauer, leidenschaftliche Liebesszenen und einen Neuanfang eines Mannes, der wieder auf den Zug des Lebens springt. Dank seiner Familie und Freunden.

  • traurig, lustig, mitfühlend zugleich, 25. September 2007
  • Von Stefanie (Herne)
  • Mein fast perfektes Leben von Jonathan Tropper Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es machte mich traurig und es hat mich zum Lachen gebracht. Man konnte mit der Hauptperson Doug mitfühlen und sich in ihn hineinversetzen. Wie er alles erlebt hat, was ihm nahe gegangen ist und was ihm wichtig war. Das schlechte Gewissen seiner Frau gegenüber, dass sie nicht in Vergessenheit geraten soll. Russ, der Stiefsohn von Doug, brachte mich die meiste Zeit zum Lachen. Er ist der typische Junge, der schon sehr viel in seinem kurzen Leben mitmachen musste und dabei war, auf die schiefe Bahn zu geraten. Er hat dem Buch die gewisse Note gegeben, dass es nicht nur traurig und herzzereissend geschrieben ist. Ein wirklich gut gelungener Ausgleich. Auch die Kaninchen, die immer wieder auftauchen, lockern das Ganze auf. Interessant fand ich auch die Zwillingsschwester Claire. Das genaue Gegenteil von Doug. Eine sehr dominante Persönlichkeit. Alles in allem eine sehr chaosreiche Familie. Der Vater, der nackt im Garten spielt und in einer schwierigen Situation wieder zu sich selbst zurückfindet, auch wenn es nur für ein paar Stunden war und sich so intensiv um seinen Sohn kümmert. Ich hatte eine Frau, ihr Name war Hailey, ich habe sie verloren und mich dazu. Dies taucht immer wieder im Buch auf und es macht deutlich, dass egal, wie viel Zeit nach dem Tod von Hailey verstrichen ist, mit welchen Frauen sich Doug getroffen hat, dass er durch den Flugzeugabsturz nicht nur seine Frau verloren hat, sondern sein Leben dazu. Denn für sie hat er gelebt. Mich persönlich hat dieser Satz auch immer wieder aufs neue berührt. Ein einziges Manko hat das Buch für mich dennoch. Und zwar die Schießerei am Ende. Das Buch hat so leider etwas verloren, was mir die ganze Zeit über wirklich gut gefallen hat, das ruhige, traurige, aber dennoch lustige Leben von Doug. Dass der Mann von Lancey aufeinmal mit einer Pistole dort auftaucht, fand ich dann übertrieben. Aber nichts desto trotz hat es mir sehr gut gefallen und ich werde es weiter empfehlen. Vielen Dank für die schönen Stunden!

  • Das Leben geht weiter, 25. September 2007
  • Von Constance (München)
  • Zuerst dachte ich, nicht noch ein Buch über HerzSchmerz und über Verbindungen zum Jenseits. Aber das Buch macht ab der ersten Seite sehr viel Freude. Man fühlt und lacht mit Doug Parker, dem traurigerweise die Frau seines Lebens bei einem Flugzeugabsturz gestorben ist. Seine Familie lässt ihn nach einem Jahr nicht mehr trauern, sondern zerrt ihn ins Leben zurück. Das Buch macht Mut und man schließt es mit den Gedanken" Ja, das Leben geht weiter, was immer auch passiert".

  • Ein fast perfektes Buch, 25. September 2007
  • Von Stefanie (Rees)
  • Während in vielen Romanen junge oder nicht mehr ganz so junge Witwen über den Tod ihres Mannes, ihre Trauer und ihre Schwierigkeiten mit der neuen Situation berichten, erzählt in "Mein fast perfektes Leben" von Jonathan Tropper endlich einmal ein Mann davon, wie er nach dem Tod seiner durch einen Unfall umgekommenen Frau den Alltag bewältigt. Mit viel Gefühl, aber auch mit Humor beschreibt der Ich-Erzähler Doug seine Trauer und Verzweiflung, aber auch seine Schuldgefühle, als er langsam wieder beginnt, sich für andere Frauen (oder zumindest deren Körper) zu interessieren. Durch Dougs mitunter chaotisches Verhalten und seine nicht ganz alltägliche Familie wird der Roman gleichzeitig sehr emotional und skurril-witzig. Besonders die liebevoll gezeichneten und etwas aus der Rolle fallenden Verwandten und Freunde, die Doug bei seiner Rückkehr ins "normale" Leben auf verschiedenste Weise helfen wollen, sind einfach nur liebenswert. Obwohl einige Teile der Handlung vorhersehbar erscheinen, ist "Mein fast perfektes Leben" ein tolles Buch, das gute Unterhaltung bietet und für lange Leseabende im Herbst bestens geeignet ist! Leider liest es sich so flüssig und schnell, dass es nicht für sehr viele Abende reicht...

  • Überraschend gelungen!, 25. September 2007
  • Von Julia (Aachen)
  • Ich kann nur jedem empfehlen dieses Buch einmal zu lesen. Wer allerdings einen Liebesroman erwartet wird enttäuscht. Das Buch handelt von einem Witwer, der versucht über den Tod seiner Frau hinweg zu kommen und sein Leben wieder in den Griff zu kriegen. Als ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich zuerst:"Schade ein trauriges Buch." Aber als ich anfing zu lesen, war ich überrascht von Troppers Art über so ein Thema zu schreiben. Das Buch liest sich flüssig und leicht, ohne die Thematik all zu sehr ins lächerliche zu ziehen. Trotz der durchaus komischen Passagen zwischendurch beschreibt Tropper ein sehr ernstes Thema auf eine realistische und doch einfühlsame Art und Weise. Was mir nicht so gut gefallen hat war, dass Tropper es irgendwie nicht geschaft hat das Buch zu einem befriedigendem Ende zu bringen. Trotzdem empfehlenswert.

  • 406 Seiten Lesegenuß !!!, 25. September 2007
  • Von Kathrin (Blankenbach)
  • Am Anfang braucht man ein paar Seiten um sich "einzulesen", aber dann will man es gar nicht mehr zur Seite legen. Die Hauptpersonen Doug,Claire, Russ und Debbie wachsen einem richtig ans Herz und man ist fast traurig wenn das Buch zu Ende ist. Doug , die Hauptperson ist herrlich selbstironisch und wirkt dadurch liebenswert und sympatisch .Das Buch ist ein Auf und Ab, zwischen schnmunzeln,Tränen weg wischen und lachen - definitiv ein "must read" Buch !!! I really like it Mr Tropper :)

  • , 25. September 2007
  • Von Melanie (Duisburg)
  • Doug ist erst 29 Jahre alt und bereits Witwer, er hat seine Frau Hailey bei einem Flugzeugabsturz verloren, und, wie er selbst immer wieder betont, sich dazu. Er hat sich in seiner Trauer vergraben und verlässt kaum noch das Haus. Das Buch ist aus der Sicht von Doug geschrieben, er erzählt seine Geschichte in einem Sehr leicht zu lesenden Stil, gespickt mit einer ordentlichen Portion Humor. Gerade diese Erzählweise macht dieses Buch zu einem leichten Lesegenuss, denn sie bietet einen starken Kontrast zu dem eigentlich gar nicht so leichten Inhalt des Buches. Besonders ans Herz gewachsen ist mir Dougs skurrile und absolut liebenswerte Familie, die Doug auf seinem Weg aus der Trauer begleitet. Besonders seine Zwillingsschwester Claire hat sich zum Ziel gesetzt, Doug dazu zu bewegen, loszulassen und sein Leben weiter zu leben und organisiert Blind Dates, wodurch sie viel Wirbel in Dougs Leben bringt. Einen Kritikpunkt habe ich jedoch: Einige Stellen waren für mich ein wenig zu sehr auf eine Verfilmung zugeschnitten, da wäre ein bisschen weniger mehr gewesen. Fazit: Ein bewegendes Buch mit einer ordentlichen Portion Humor, dass mir einige laute Lacher verschafft, aber auch ein Paar Tränchen entlockt hat. Alles in allem ein toller Roman, dem ich noch viele weitere Leser wünsche!

  • Sehr super beschrieben , 25. September 2007
  • Von Jennifer (Köln)
  • Der Autor faszeniert mit seiner Art zu schreiben ... Denn ein freund von mir macht zur zeit das gleiche durch ... Aber nur bin ich die jenige die Ihn aufmuntert. Doug Parker lernt ein neues Leben zu leben und dabei ist es doch wichtig eine Familie zu haben die hinter einen Steht .

  • Gehts noch ehrlicher?, 24. September 2007
  • Von Annette ()
  • Das Buch 'Mein fast perfektes Leben' habe ich mit einiger Skepsis zu lesen begonnen - das Thema Trauer erschien mir zu schwer verdaulich. Anfaenglich hatte ich auch meine Schwierigkeiten. Die Lage von Doug nach dem Tod seiner Frau war so aussichtslos und seine Reaktionen so nachvollziehbar. Claires Einzug und ihre Ideen, ihren Bruder wieder am Leben zu interessieren, das Auftauchen von Brooke, bewirkten das langsame Wiedererwachen von Dougs Lebensgefuehl und lies auch mich immer mehr mitspueren, was Leben bedeutet. Die kleinen Gefuehle und ihre Wirkung waren es, die mich an dem Buch begeisterten, Alles in allem ein schoenes Buch voller kleiner und grosser Gefuehle.

  • Perfektes Buch für gemütliche Herbsttage, 24. September 2007
  • Von Anita (Merching)
  • Ein Mann verliert mit 29 Jahren seine Frau- die er sich bei seiner Familie hart erkämpft hat. Das Leben scheint sinnlos zu sein-verständlich. Im ersten Drittel des wunderschön gestalteten Buches steht die Trauer von Doug und auch Russ im Vordergrund, zuerst versteht man den Mann, im Laufe der Seiten nimmt die Langeweile und Wut über das Selbstmitleid zu und irgendwann fühlt man auch mit der Familie ( mit der er es auch nicht leicht hat ), die ihm in den Allerwertesten tritt, um ihm auf die Sprünge zu helfen. Im Laufe der Erzählung findet er aus seiner Verzweiflung heraus und wieder zurück in ein halbwegs normales Leben - ein durch und durch amerikanisch angepacktes Thema, mit viel Charme werden die Charaktere herausgearbeitet, man erkennt sich in gewisser Weise wieder und leidet und fühlt auf jeden Fall mit. Dieses Buch wurde mit viel Witz und Feingefühl geschrieben und der trockene Humor lässt einen immer wieder schmunzeln. Dieses Buch ist auf jeden Fall dafür geschaffen, es in vollen Zügen zu geniessen. Ich bedanke mich beim Verlag für dieses große Lesevergnügen und kann es guten Gewissens weiter empfehlen.

  • Mit Leichtigkeit von dem Schweren erzählt, 24. September 2007
  • Von Daniela (Gifhorn)
  • Nehmen wir das Unangenehme mal vorweg: Der deutsche Buchtitel ist in meinen Augen unsäglich! Wer immer dafür verantwortlich zeichnet - diesem Roman von Jonathan Tropper hätte man diese Banalität nicht antun dürfen. Ja, die Geschichte, die hier erzählt wird, ist unterhaltsam, sie ist sogar immer wieder köstlich witzig. Zugleich aber ist sie zutiefst berührend, denn sie vermag zu vermitteln, dass Trauer situativ der einzige Halt in einem Leben sein kann, das man eigentlich nicht mehr führen möchte. Der Protagonist verliert durch einen Unglücksfall seine Frau und damit - nach eigener Aussage - zugleich sich selbst. Wie findet man nun nach solch einem Schicksalsschlag zurück in ein Leben? Wie kann man als nahstehender Mensch einem Trauernden helfen, neuen Lebenswillen zu finden? Wie lange darf ein Mensch sich in seinem Schmerz und seiner Trauer vergraben? Wie spricht man mit einem Witwer? Das mögen alles banale Fragen sein - und doch habe ich nur zu gut nachempfinden können, dass Hilflosigkeit die einzig allgemein gültige Antwort zu sein scheint. Natürlich findet der Protagonist dank seiner auf den ersten Blick überaus verrückten Familie einen Weg aus der Trauer hinaus in ein neues Leben. Doch so amüsant einzlene Schritte dahin auch sind, wird spürbar, welche Kraft es kostet, sie überhaupt zu wagen. Ein wunderschönes Buch, das mir unter die Haut schlüpfte - trotz des Titels...

  • Anrührend aber auch amüsant, 24. September 2007
  • Von Sophia (Potsdam)
  • Mich hat die Geschichte über Doug und seine Familie sehr bewegt. Man weint mit ihm und über die Situationen in die er kommt, aber man schüttelt auch gelegentlich den Kopf über seine so chaotische Familie. Durch den tollen Schreibstil Troppers wird das Buch nie langweilig, ständig schwimmt man von einer interessanten, spannenden Begebenheit zur nächsten. So traurig das Buch zwischenzeitlich auch ist, gibt es immer auch wieder Lichtblicke, die klarmachen wie wichtig das Leben ist und was man alles verpasst wenn man sich nur zu Hause einigelt.

  • ein fast perfektes Lesevergnügen, 24. September 2007
  • Von Bianca (VS-Marbach)
  • Nach Cecile Aherns "P.S. Ich liebe dich" und Lolly Winstons "Himmelblau und Rabenschwarz" noch ein Buch mit der Trematik des verstorbenen Ehepartners? Ist dieses Thema etwa gerade in Mode? Das möchte ich nicht hoffen, denn es wird wenige Autoren wie Jonathan Tropper geben, die mit so viel Feingefühl diese Dramatik verarbeiten. "Mein fast perfektes Leben" wirft den Leser ohne unnötiges Vorgeplänkel mitten in das Geschehen. Dank Troppers erzählerischem Feingefühl hat der Leser nach kurzer Zeit das Gefühl, die Familienmitglieder von Doug von irgendwoher zu kennen, ihnen schon mal irgendwo begegnet zu sein. Tropper stellt sie mit einem vergnüglichen Augenzwinkern dar, nicht selten sorgen seine Ausführungen für spontanes Lachen beim Lesen. Faszinierend ist es, wie der Autor seine Hauptfigur Doug darstellt. Selbst wenn Dopug den allergrößten Unsinn anstellt, bringt man als Leser stets das vollste Verständnis für ihn auf. Ein absoluter Höhepunkt des Romans stellen Dougs Kolumnem dar. Selten sind die Gefühle eines Menschen, der seinen Partner verloren hat, ist so klar und unmißverständlich auf Papier gebracht worden. Mein Tipp: Unbedingt lesen! Nicht nur einmal, denn hier steht sehr vieles zwischen den Zeilen. Für einen fünf Sterne Roman reicht es nicht ganz. Im letzten Drittel taucht eine kurze Durstrecke auf, die mit der typisch amerikanischer Manier (eifersüchtiger Ehemann schießt auf Liebhaber seiner Frau) nicht überbrückt werden kann. Aber der gesamteindruck leidet darunter nicht. "Mein fast perfektes Leben" wird nicht im Buchregal verstauben, sondern an beste Freunde weiterempfohlen - und von mir auf jeden Fall noch mal gelesen werden!

  • Ganz nett, 23. September 2007
  • Von Chrissy (Meerbusch)
  • Die Story beginnt und man ist fast überrascht, daß einem das Buch trotz des 50-er-Jahre-Schnulzen -Titels doch etwas erzählt, man gewinnt den Protagonisten recht schnell lieb und ich könnte ihn mir gut als Freund des Hauses vorstellen, den man gerne einlädt. Die Story ist ansprechend und mit angenehmen realistischen Figuren und Vorfällen gefüllt. Doch nach den ersten 150 Seiten reicht mir der Tonfall dieses "Männerromans" und ich hadere mit mir, ob ich weiterlese. Ein mutiger Lektor, ein paar Straffungen in der Story und Kürzungen der Seitenanzahl und ich würde sagen: ein fast perfektes Buch für einen netten Leseabend.

  • Kaninchenjagd, 23. September 2007
  • Von Desirée (Karlsruhe)
  • Was für eine Überraschung: Man hätte meinen können, dass witzig-tragische romantische Romane Frauendomäne sei. Und dann kommt Jonathan Tropper daher, mit seinem verwitweten, verbitterten und herzzerreißend sympathischen Protagonisten Doug Parker, und belehrt die lesende Welt eines Besseren. Seit seine Frau Hailey vor einem Jahr bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommen ist, vergräbt sich Doug im gemeinsamen Haus und versucht Kaninchen mit Wurfgeschossen zu treffen. Da treffen ein paar Zufälle aufeinander, die seinem phlegmatischen Dahinvegetieren ziemlich gefährlich werden: Seine energische Zwillingsschwester Claire zum Beispiel, die ihre eigenen Probleme hat, von ihrem Bruder lauthals Unterstützung einfordert und ihn gleichzeitig vehement zurück ins Leben schiebt; Haileys siebzehnjähriger Sohn Russ, nicht minder verbittert und zornig als sein widerstrebender Stiefvater - und Russ' junge, hübsche Schulpsychologin Brooke. Jonathan Tropper hat seinen Roman mit einer Menge liebenswerter und ein wenig abgedrehter Charaktere bevölkert, allen voran Doug selbst, der selbst in seiner Trauer und Verzweifelung immer ein witziger und sarkastischer Erzähler bleibt, der einen trotzdem zu Tränen rühren kann. Dass der Plot gegen Ende ein wenig abenteuerlich und etwas sehr rasant wird, stört kaum. Dazu hat man Troppers Figuren und ihre merkwürdige Geschichte zu diesem Zeitpunkt schon viel zu lieb gewonnen. Ein absoluter Volltreffer, der das weiblich dominierte Genre ein bisschen aufmischt und es unheimlich bereichert.

  • Zurück ins Leben, 23. September 2007
  • Von Chrissy (Meerbusch)
  • Doug führt ein zufriedenes Leben: er ist glücklich verheiratet, hat einen Job, der ihm zumeist gefällt und mit seinem pubertierenden Stiefsohn Russ versteht er sich verhältnismäßig gut. Das alles ändert sich von einem auf den anderen Tag, als seine Frau Hailey bei einem Flugzeugabsturz stirbt. Dougs Leben bricht zusammen. Von nun an meidet er jegliche Gesellschaft, er igelt sich ein, hadert mit sich und seinem Leben und lässt den Job schleifen. Wie kann er es schaffen, wieder zu sich selbst und in einen halbwegs lebenswerten Alltag zu zurück zu finden? Der Roman von Jonathan Tropper beginnt ein Jahr nach dem Tod von Hailey. Zu einem Zeitpunkt, an dem Dougs Mitmenschen meinen, er könne langsam nun wieder zur Tagesordnung zurückkehren: arbeiten, eine neue Frau finden, unter Leute gehen, fröhlich sein. Doch das kann Doug nicht gelingen. Er will es auch gar nicht, denn er hat Angst davor, sich an ein Leben ohne Hailey zu gewöhnen. Schließlich ist es wieder einmal das Leben selbst, das ihn vor große Herausforderungen stellt: Russ hat massive schulische Probleme, Dougs Zwillingsschwester steht vor den Scherben ihrer Ehe und eine frustrierte Nachbarin will nicht länger hinnehmen, dass Doug noch nicht bereit ist für eine leidenschaftliche Affäre. Langsam und mit vielen Rückschlägen findet Doug ins Leben zurück. Was wird aus einem, wenn der wichtigste Mitmensch plötzlich stirbt? Wie geht man damit um, dass so vieles ungesagt bleiben muss? Wie kann ein Leben weitergehen, während das des Partners stehen bleibt? Wie schafft man es, dass die vielen kleinen Erinnerungen einen nicht zurückwerfen, sondern dass man sich lächelnd an die gemeinsame Zeit erinnern kann? In seinem Buch gibt Jonathan Tropper Antworten auf all diese Fragen, vor denen jeder von uns Angst hat und mit denen man sich nur im Falle eines Falles beschäftigt. Besonders an dem Buch war für mich als Frau, das Geschehen aus der Sicht eines Mannes mitzuerleben, zu verstehen, wie Männer ticken und wie einfühlsam und gefühlvoll sie sein können und gleich danach wieder typisch männlich. Zudem schafft Jonathan Tropper es, das richtige Gleichgewicht aus Humor und Tragik zu finden, das ist es, was den Roman ausmacht! Ein Buch, das mich sehr bewegt hat, wirklich lesens- und empfehlenswert!

  • eine fast perfekte Lektüre, 23. September 2007
  • Von Maren (Oer-Erkenschwick)
  • Der Autor Jonathan Tropper erzählt in seinem Roman die Geschichte von Doug Parker, der seine Frau Hailey durch einen Unfall verliert. Doch es ist nicht nur Doug selbst, sondern auch seine herrlich schräge Familie, von der erzählt wird. Ob Umgang mit Trauer, Drogenprobleme und das normale alltägliche Chaos – dieses Buch bietet alles und noch viel mehr. Jonathan Tropper schreibt wunderbar leicht, ohne dass die Geschichte jemals ins Seichte abrutscht. Sein Erzählstil ist sehr plastisch und humorvoll, das Buch liest sich so weg und das Kopfkino bekommt Stoff für eine außergewöhnliche Komödie, die aber auch mit ernsthaften Situationen glänzt. Das Ende erinnert ein klein wenig an amerikanische Actionfilme, passt aber durchaus zu Doug und den anderen Figuren. Sehr empfehlenswerte Lektüre.

  • Emotionen pur..., 23. September 2007
  • Von Stephanie (Salzhemmendorf)
  • ...erlebt man beim Lesen dieses Buches. Jonathan Tropper schreibt sehr anrührend und fesselnd über das Leben von Doug Parker, der vor einem Jahr seine Frau verloren hat. Man fühlt sich emotional tief verbunden mit den Hauptfiguren, zumal Doug mein Alter hat. Dadurch verschlingt man die Geschichte geradezu und die gut 400 Seiten sind schnell gelesen. Der Wechsel zwischen Erzählung, Emails und Kolumne von Doug hat mit gut gefallen, dadurch entsteht ein besonderes Lesevergnügen. Die Probleme der einzelnen Figuren erscheinen vertraut, wodurch man wirklich mit Doug leidet oder Mitleid mit Russ hat, der seine Mutter verloren hat und zu seinem verhassten Vater zurück muss. Kleine liebevolle Detail stechen einem besonders ins Auge und berühren einen sehr, wie zum Beispiel die Tätowierung, die sich Russ machen lässt. Einfach schön... Dieses Buch sollte man in einem Rutsch lesen, eine Packung Taschentücher neben sich, sowie ausreichend Verpflegung, eingekuschelt auf dem bequemen Sofa. Sehr empfehlenswert!

  • Von allem etwas..., 23. September 2007
  • Von Kirsten (Bochum)
  • ...aber leider nichts für mich! Hauptfigur des Buches ist der 29jährige Doug, dessen Frau Hailey vor einem Jahr bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Doug bekämpft seine Trauer zunächst mit Alkohol und kapselt sich von allen / allem ab. Doch er muss sich nicht nur mit den beziehungswilligen Hausfrauen aus der Nachbarschaft herumschlagen, auch noch mit seinem pubertierenden Stiefsohn Russ und dessen Vorliebe für Dope beschäftigen. Geschildert wird auf über 400 Seiten Dougs Rückkehr in ein fast perfektes Leben. Ich habe vorher noch kein Buch von Jonathan Trooper gelesen (bin eher der Typ "Krimitante"). Sein Schreibstil wechselt hin und her zwischen tieftraurig und zynisch, zum Teil wirds auch vulgär. Ich habe mich ziemlich durch das Buch gequält, auch wenn ich sonst Lesefutter im Schnelldurchgang verschlinge. Mit der Hauptperson Doug und seinen krassen Ansichten kann ich mich beim besten Willen nicht anfreunden, seine toughe Zwillingsschwester liegt da mehr. Momentan schwanke ich noch, ob ich das Buch weiter verschenke oder ihm in einem halben Jahr nochmal eine Chance gebe.

  • Gute-Laune-Buch mit Tiefgang, 23. September 2007
  • Von Sabine (Kassel)
  • Troppers „Mein fast perfektes Leben“ beschert Lesevergnügen auf sehr hohem Niveau. Der Roman ist für mich ein „Gute-Laune-Buch“ mit Tiefgang. Beim Lesen war ich so verstrickt in Handlungen und Personen, dass ich alles andere vergessen habe. Aufs Weiterlesen habe ich mich gefreut und war fast traurig, am Ende des Buches Abschied nehmen zu müssen von der Geschichte und ihren Darstellern. Gut gefallen hat mir vor allem, dass Tropper nicht nur die äußeren Situationen schildert, sondern sich auch mit dem Innenleben seines Helden beschäftigt. So gelingen ihm viele fast philosophische Einsichten zu Alltagssituationen, die man sehr gut nachvollziehen kann, auch wenn man sie selbst wohl nicht so gekonnt formulieren könnte. Positiv an dem Buch aufgefallen ist mir auch der abwechslungsreiche und frische Stil. Mit viel Sprachwitz vermag Tropper den Leser in seinen Bann zu ziehen. Dabei handelt es sich um eine Geschichte, deren Ausgangspunkt - Tod des Ehepartners - vielfach vorkommt, von Tropper aber in ihrer Ausprägung genial ausgeführt ist. Ein fast perfektes Leben hat Doug Parker, zur Zeit der Erzählung 29 Jahre alt - wäre nicht vor einem Jahr seine Frau Hailey bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Dougs Verfassung beschreibt er selbst wie folgt: „Ich hatte eine Frau. Ihr Name war Hailey. Ich habe sie verloren - und mich dazu.“ Fortwährend wird er an sie erinnert und kämpft gegen seine Trauer. Dennoch, traurig ist Troppers Roman ganz und gar nicht - im Gegenteil. Dafür sorgt schon Dougs Familie. Da ist zunächst Debbie, Dougs jüngere Schwester, deren Hochzeit ansteht, und zwar ausgerechnet mit einem Mann, den sie bei der Totenwache für Hailey kennen gelernt hat. Claire, Dougs Zwillingsschwester, ist wild entschlossen, Doug endlich wieder mit einer Frau zusammenzubringen. Für Turbulenzen sorgen auch Dougs zeitweise verwirrter Vater und seine Mutter, früher Schauspielerin und immer noch auf Theatralik bedacht. Schließlich ist da noch Russ, Haileys Sohn, der zwar nach dem Tod seiner Mutter bei seinem Vater und dessen Partnerin lebt, aber lieber bei Doug bliebe und durch Drogenkonsum und verschiedene Auseinandersetzungen auf sich aufmerksam macht. Tropper erzählt seine Geschichte mit Sinn für Details und schafft es so, den Leser vom Anfang bis zum Schluss zu fesseln. Fazit: Ein absolut lesenswertes Buch, das mir einige schöne Stunden geschenkt hat.

  • Hmmm ..., 23. September 2007
  • Von Sabine (Velbert)
  • Als ich den Covertext las, dachte ich, dass ich dieses Buch bestimmt gerne lesen würde: ein junger Mann, der seine Trauer über den Tod seiner Frau verarbeitet und wieder zurück ins Leben findet. Die Story hörte sich interessant an – ist sie auch, jedoch stellte ich im Laufe des Lesens enttäuscht fest, dass ich die handelnden Personen fast alle ziemlich unsympathisch fand. Zum größten Teil liegt das daran, dass deren Verhältnis zu Alkohol, Drogen, Medikamenten, Sex und Gewalt reichlich lax ist und völlig gegen meine eigenen Einstellungen geht. Deren Medikamenten- und Drogenmissbrauch wird als normal und völlig harmlos dargestellt. Auch mit der Hauptperson Doug könnte ich im wahren Leben wahrscheinlich nichts anfangen, da ich seine Verhaltensweisen und das ständige Selbstmitleid reichlich blöd fand, auch trotz seiner “Ausrede”, ein armer Witwer zu sein, der um seine Frau trauert. Bei den Ereignissen kurz vor dem Ende der Story dachte ich dann unwillkürlich “Typisch amerikanisch”. Das war mir einfach zu übertrieben und unrealistisch – eher passend für einen Hollywood-Film. Das Buch war leicht zu lesen und auch zwischendurch witzig, aber die überstrapazierte Verwendung von Rausch- und Genussmitteln und deren Verharmlosung hat mich sehr gestört. Schade, denn eigentlich hatte mir die Grundidee gefallen! Ich werde es in meinem Freundeskreis nicht weiterempfehlen.

  • besser als erwartet, 23. September 2007
  • Von Annelie (St.Gallen)
  • der titel ist - besonders in der übersetzten fassung, aber auch schon im original - schlecht gewählt. der klappentext ist ebenfalls so là là - ich habe nicht viel erwartet von diesem buch, und ich hätte es mir aufgrund dieser "erstanreize" auf keinen fall selbst gekauft. wenn man dann erstmal anfängt zu lesen, ist der roman aber doch sehr viel besser, als er zunächst daherkommt.: voller schöner und sehr witzigen dialoge (doug-claire, doug-russ, und grandios: doug - jim) , mit nachvollziehbaren und liebenswerten charakteren (ausnahme siehe unten). tropper schafft es, einem ziemlich handlungsarmen plot sehr viel leben einzuhauchen. ein meister dieser kunst ist nick hornby - tropper kann es nicht wirklich mit ihm aufnehmen, hornby schreibt mit zahlreichen subplots und hält die fäden weitaus besser zusammen, aber alles in allem haben wir es hier mit guter und sehr lesbarer lad-lit zu tun. ich war positiv überrascht! eine schwäche ist aus meiner sicht die sache mit der schriftstellerei des erzählers - man hat nicht das gefühl, daß das schreiben doug wirklich lebensinhalt ist, es scheint eher dazu zu dienen, dem buch struktur zu verleihen (glückt nicht - die kolumne kommt zu unregelmäßig vor und ist, für meinen geschmack zumindest, eher lästiges beiwerk als fundament des textes) und einen runden, wenn auch sehr abgenutzten abschluß zu finden ("jetzt habe ich schlußendlich doch alles aufgeschrieben, und heraus kam.....dieses buch"). auch erinnert mich die ganze kolummnen-geschichte zu sehr an "message in a bottle". wäre garnicht nötig gewesen! der erzähler ist auch ohne seine schreiberei sehr markant und überzeugend. zweitens stört mich der vater. vermutlich hat der autor genau recherchiert, was nach einem schlaganfall alles möglich ist - also ist es wohl nicht aus der luft gegriffen, daß der vater mal in unterhosen im garten baseball spielt und sich an nichts erinnern kann, kurz darauf aber souverän in seine alte profession als arzt zurückfällt und einwandfreie diagnosen stellt oder in plötzlicher klarsicht das große, befreiende vater-sohn-gespräch herbeiführt. mir persönlich ist das aber so, wie es tropper erzählt, nicht plausibel geworden. auch hier gilt: manchmal ist weniger mehr.

  • Ein wunderbarer Roman, 23. September 2007
  • Von Julia (Waldkraiburg)
  • Cecelia Ahern schrieb einen Roman über eine Frau, die ihren Mann verlor. Tropper hat es geschafft, ein ähnliches Gefühl in mir aufzubauen. Sein Held Russ hat seine Frau verloren. Ein wunderbarer, zu Tränen rührender Roman, der mir sehr gefallen hat. Die Sprache ist einzigartig, Satzkombinationen und Worte tauchen auf, die eher selten benutzt werden. Ich habe die Erlebnisse von Russ und seiner Familie geliebt.

  • nette Unterhaltung, 23. September 2007
  • Von Julia (Bremen)
  • Mein fast perfektes Leben handelt vom 29jährigem Doug, der bei einem Flugzeugabsturz seine Frau verloren hat. Seitdem verkriecht er sich im Haus. Er bekommt sein Leben nicht mehr in den Griff, will er aber auch nicht. Dabei wäre da noch der Sohn seiner Frau, der seine Hilfe bräuchte. Dougs Schwester beschließt, ihrem Zwillingsbruder wieder zu einem Leben zu verhelfen. Das Buch spiegelt die Trauer von Doug sehr gut wieder - manchmal aber sogar zu gut. Stellenweise hat man während des Lesens das Gefühl, in Dougs Selbstmitleid zu ertrinken, vor allem, da gerade am Anfang wenig Handlung da ist. Ein nettes Buch zur Unterhaltung - nicht mehr und auch nicht weniger.

  • Hübsche Unterhaltungsschmonzette, 23. September 2007
  • Von Chrissy (Meerbusch)
  • Das Buch hat alles auf einmal: mit einem jungen Witwer ganz große Emotionen ohne Kitsch; mit Kiffern und Tattoos ein bißchen Anarchie; eine völlig verrückte Familie, die sich gegenseitig stützt; eifersüchtige schießwütige Ehemänner; zarte Liebesbande; schwierige Teenager ... Damit wird es ein amüsantes Feuerwerk an Gags und Gefühlen, das man an einen gemütlichen Sonntag auf der Couch nicht mehr aus der Hand legt. Hübsche Unterhaltung!

  • Langsamer Beginn- Furioses Finale, 22. September 2007
  • Von Mechthild (Hannover)
  • Der Einstieg in das Buch war etwas mühsam - ehrlich gesagt war ich auf den ersten 50 Seiten wiederholt versucht, das Buch aus der Hand zu legen. Kein Wunder bei der alles überlagernden Trauer des Helden. In dem Maße, wie Doug Parker seine Trauer verabeitete, gewann die Handlung an Fahrt. Am Ende habe ich es bedauert, dass die Geschichte schon zu Ende war. Das Buch zeigt auf unterhaltsame Weise die Probleme in den amerikanischen Vortsiedlungen auf. Ist also allen Fans des american Way zu empfehen.

  • Immer für eine Überraschung gut, 22. September 2007
  • Von Chrissy (Meerbusch)
  • Das Thema ist ja eigentlich bekannt, wenn normalerweise auch eher von weiblichen Autoren. Deshalb war es sehr spannend zu sehen, wie Doug mit seiner Trauer umgeht. Dieses Buch deckt so ziemlich alles ab, man lacht über die wirklich sehr chaotische Familie, man leidet mit Doug und hofft dass er es irgendwann wieder schafft sein Leben in den Griff zu bekommen und für Russ da zu sein. Alles in allem ein sehr gut zu lesendes und unterhaltsames Buch, bei dem man schon mal ein paar Tränen in den Augen hat.

  • Ein fast perfektes Buch :), 22. September 2007
  • Von Chrissy (Meerbusch)
  • Heute morgen habe ich das Buch durchgekriegt und freue mich endlich meine Rezension schreiben zu können. Inhalt: Liebe. Trauer. Familie. Mein fast perfektes Leben. Es war die große Liebe. Die, von der jeder träumt und ohne die man nicht weiterleben will. Aber genau das muss Doug Parker, seit er mit neunundzwanzig seine Frau verloren hat. Wild entschlossen verschanzt er sich auf seinem Sofa und hält sich an seiner Trauer fest, dem Einzigen was ihm vom Glück geblieben zu sein scheint. Doch dann beschließt Dougs ebenso liebenswerte wie eigenwillige Familie, ihm ein paar Stöße in die richtige Richtung zu geben: zurück ins fast perfekte Leben! Autor: Jonathan Tropper wurde am 19. Februar 1970 in New York City geboren. Er studierte Literatur und Literarisches Schreiben und lebt heute mit seiner Frau und seinen drei Kindern in New Rochelle. Er arbeitet erfolgreich als Schriftsteller und hält Schreibseminare an der Universität. Ich habe das Buch mit 5 Sternen bewertet. Es hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Das Buch hält wirklich, was es verspricht. Es ist sehr unterhaltsam und humorvoll geschrieben. Es ist sehr leicht und verständlich für jeden. Es gab bereits mehrere Bücher zu diesem Thema. Dieses Mal ist es aber endlich mal aus der Sicht eines Mannes geschrieben und kein Schnulzen-Heul-Roman sondern humorvoll verfasst und so geschrieben, dass man sich sehr gut in die Person Douglas Parker hineinversetzen kann. Es ist ein Beispiel dafür, wie Männer mit einem solchen Verlust ihr Leben meistern und zurück ins Leben finden. Mir hat besonders die Beschreibung der Familie gefallen. Eine verrückte Familie, die zusammenhält egal was passiert. Das Einzige, dass mir nicht so gefallen hat war, dass zu viele Sexszenen mit etwas zu viel Beschreibung enthalten waren. Da bin ich doch eher etwas prüde veranlagt und lese nicht gerne Bücher in denen dieses Thema zu sehr behandelt wird. Und ich denke, dass es eher ein Frauenroman ist auch wenn die Hauptfigur ein Mann ist. Männern würde ich dieses Buch also nicht unbedingt weiterempfehlen.

  • Toller Lesespaß, 21. September 2007
  • Von Antje (Halle)
  • Ein Jahr ist vergangen, seit Doug Parker seine Frau Hailey durch einen Flugzeugabsturz verloren hat. Mittlerweile ist nicht nur seine Seele, sondern auch sein ganzes Leben ein einziger Trümmerhaufen. Durch seine Kolumne „Vom richtigen Umgang mit Witwern“ ist Doug zu einer kleinen Berühmtheit geworden, alle Welt nimmt Anteil, während er auf der Suche nach dem richtigen Umgang mit seiner Trauer ist. Sie umgibt ihn wie ein Kokon, diesen versuchen nun Freunde und Familie aufzubrechen, um Doug wieder ins Leben zurück zu holen, allen voran seine liebevolle aber auch chaotische Zwillingsschwester Claire. Im Stil einer von Dougs Kolumnen hat Jonathan Tropper „Mein fast perfektes Leben“ angelegt, sein Schreibstil ist humorvoll und mitreißend, die Kapitel sind zudem angenehm kurz gehalten, was stets zum weiterlesen animiert. Besonders erfrischend sind die Dialoge, es finden wortgewandte und schlagfertige Gespräche und Diskussionen statt, die einen nicht selten zum lachen bringen. Die einzelnen Charaktere hat man schnell ins Herz geschlossen, Freud und Leid liegen nah beieinander, mal lacht man mit ihnen, mal weint man mit ihnen. Das Thema Trauer wird mit einer gekonnten Leichtigkeit behandelt, ohne trotz allem Humor den Ernst an diesem Thema zu verlieren. Vielleicht ist die Trauer einmal zu oft eine Entschuldigung für verschiedene Sünden des Hauptcharakters, doch es ist eben ein Roman und keine Anleitung für einen perfekten Trauernden und somit ist das Buch eine überaus angenehme Unterhaltung für kurzweilige Stunden.

  • Unterhaltsamer Roman, 20. September 2007
  • Von Nicole (Dortmund)
  • Als Dougs Frau Hailey bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommt, bricht für Doug eine Welt zusammen. Obwohl er mit einer leicht chaotischen aber unglaublich liebenswerten Familie gesegnet ist, die ihn mit allen Mitteln versucht aus seiner Lethargie zu reißen, kapselt Doug sich ein Jahr völlig ab, verbringt fortan seine Tage mit Trauern und ergießt sich in Selbstmitleid. Selbst als Haileys Sohn im Teenageralter aus erster Ehe, Russ, an falsche Freunde und auf die schiefe Bahn gerät, bleibt Doug zunächst teilnahmslos und das; obwohl er weiß, dass der Junge keine andere Bezugsperson außer ihm hat. Als Doug einige Zeit später aus purer Verzweiflung eine Affäre mit der verheirateten Nachbarin anfängt, beschließt Dougs resolute und einfühlsame Zwillingsschwester Claire, dass es nun genug sei, zieht kurzerhand bei ihm ein und liest ihm liebevoll aber direkt die Leviten. Außerdem versucht sie, eine neue Frau für ihren Bruder zu finden. Wird ihr die Umsetzung dieses Plans gelingen? Obwohl „mein perfektes Leben“ von Jonathan Tropper meiner Meinung nach, kein Meilenstein im großen Bereich der Belletristik geworden ist; der fliegende Wechsel zwischen den Zeitformen, denen sich der Autor bedient, für mich als Leser etwas gewöhnungsbedürftig waren und auch manche Textpassagen etwas vulgär anmuteten, hat es der Autor jedoch trotzdem geschafft, mich mit dieser bittersüßen, oftmals rabenschwarzen Tragikromanze, jenseits der Kitschgrenze, zu fesseln, denn die Geschichte über Doug und seine chaotisch, liebeswerte Familie ist mit viel Herz geschrieben. Viele Gedankengänge der Protagonisten, allen voran Dougs, rührten mich zu Tränen; um mich gleich darauf wieder zum Lachen zu bringen, wenn Dougs zynischer Humor für kurze Momente die Oberhand gewann. Die Alltagssituationen eines Witwers, die der Autor seinen Protagonisten Doug durchleben und durchleiden lässt, sind sehr realistisch beschrieben und regen zum Nachdenken an. Selten habe ich bisher ein Buch über Trauer und Trauerbewältigung lesen können, dass so gekonnt tiefgründig geschrieben ist und trotzdem nie zu schwermütig wirkt. Diese gekonnte Leichtigkeit, mit der dieser Roman trotz des schweren Themas aufwartet, hat mich in ihren Bann gezogen und mich sehr berührt. Fazit: Ein unterhaltsamer Roman!

  • Überraschend und charmant anders, 20. September 2007
  • Von Werner (Sinsheim)
  • Nach dem Tod seiner Frau bricht für den 29-jährigen Doug die komplette Welt zusammen, er verfällt in tiefe Depressionen und kapselt sich nahezu komplett von der Welt ab. An diesem Ausgangspunkt setzt das Buch auf und eine der größten Stärken des Buches ist, dass es trotz dieses traurigen Hintergrundes stets von Charme und Humor dominiert wird. Nach und nach lernen wir das Umfeld von Doug kennnen, mit allerlei mehr oder weniger schrägen oder normalen Familienmitgliedern und erleben mit, wie er mit seinem Verlust umgeht und umzugehen lernt. Immer wieder muss man schmunzeln oder lachen und freut sich mit den Charakteren. Das Buch driftet nie ab zu einem Herzschmerz oder Kitschroman. Damit sticht es für mich aus dem Wald der vielen Bücher heraus, die in irgendeiner Form das Thema: Person ist in einer Krise und findet den Weg zurück zur Liebe (gerne dann auch mit tragischen Ende a la Nicolas Sparks). Daher eine absolute Empfehlung.

  • Schonungslos ehrlich, 20. September 2007
  • Von Barbara ()
  • "Mein fast perfektes Leben" ist mein erstes Buch von Jonathan Tropper und ich bin wirklich begeistert! Die Hauptfigur Doug hat bei einem Flugzeugabsturz seine Frau verloren und kämpft nun schon seit einem Jahr mit seiner Trauer, seiner Wut auf die ganze Welt und seinem nahezu grenzenlosen Selbstmitleid. Während seine liebevoll verrückte Familie (herrlich exzentrisch seine Zwillingsschwester Claire!) mit allerlei lustigen Ideen versucht, ihn zu einem „neuen“ Leben zu verhelfen, hat Doug auch noch Probleme mit seinem aus Trauer aus der Art geschlagenen Stiefsohn Russ. Der Autor versteht es, den Leser mit seinem mal frechen, mal gefühlvollen, mal rücksichtslosen und immer ehrlichen Schreibstil in seinen Bann zu ziehen. Schon seit langem habe ich kein Buch mehr gelesen, über dass ich so sehr lachen und gleichzeitig heulen konnte! Ich kann es uneingeschränkt allen weiterempfehlen, die gerne witzige Romane gepaart mit ein wenig Romantik und Tragik schätzen.

  • Gehört in jedes Bücherregal, 20. September 2007
  • Von Petra (Schwaikheim)
  • Den Schriftsteller J.Tropper kannte ich noch nicht,und ein Buch über das Thema Trauerarbeit habe ich noch nie gelesen.Aber ich wurde angenehm überrascht, Tropper schreibt diese Geschichte so lebensnah ; traurig, chaotisch,humorvoll und lustig.Auch das schöne leuchtende Cover macht Lust das Buch aufzuschlagen. Sein sehr amerikanischer Schreibstil hat mir nicht so gut gefallen, aber nichtsdestotrotz ein super Buch für die Herbstabende. Zum weiterempfehlen!

  • kurzweilige, nette Lektüre, 20. September 2007
  • Von Kathrin (Weiden)
  • Das Lesen des geistreichen Romans erfreut vor allem durch die Selbstironie des Protagonisten und die witzige Schilderung der teilweise recht skurrilen anderen Charaktere. Dass es relativ voraussehbar zu einem Quasi-Happy-End kommt, sei dem liebenswerten Helden und dem geneigten Leser gegönnt!

  • Ein unterhaltsamer Roman, 20. September 2007
  • Von Nicole (Dortmund)
  • Als Dougs Frau Hailey bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommt, bricht für Doug eine Welt zusammen. Obwohl er mit einer leicht chaotischen aber unglaublich liebenswerten Familie gesegnet ist, die ihn mit allen Mitteln versucht aus seiner Lethargie zu reißen, kapselt Doug sich ein Jahr völlig ab, verbringt fortan seine Tage mit Trauern und ergießt sich in Selbstmitleid. Selbst als Haileys Sohn im Teenageralter aus erster Ehe, Russ, an falsche Freunde und auf die schiefe Bahn gerät, bleibt Doug zunächst teilnahmslos und das; obwohl er weiß, dass der Junge keine andere Bezugsperson außer ihm hat. Als Doug einige Zeit später aus purer Verzweiflung eine Affäre mit der verheirateten Nachbarin anfängt, beschließt Dougs resolute und einfühlsame Zwillingsschwester Claire, dass es nun genug sei, zieht kurzerhand bei ihm ein und liest ihm liebevoll aber direkt die Leviten. Außerdem versucht sie, eine neue Frau für ihren Bruder zu finden. Wird ihr die Umsetzung dieses Plans gelingen? Obwohl „mein perfektes Leben“ von Jonathan Tropper meiner Meinung nach, kein Meilenstein im großen Bereich der Belletristik geworden ist; der fliegende Wechsel zwischen den Zeitformen, denen sich der Autor bedient, für mich als Leser etwas gewöhnungsbedürftig waren und auch manche Textpassagen etwas vulgär anmuteten, hat es der Autor jedoch trotzdem geschafft, mich mit dieser bittersüßen, oftmals rabenschwarzen Tragikromanze, jenseits der Kitschgrenze, zu fesseln, denn die Geschichte über Doug und seine chaotisch, liebeswerte Familie ist mit viel Herz geschrieben. Viele Gedankengänge der Protagonisten, allen voran Dougs, rührten mich zu Tränen; um mich gleich darauf wieder zum Lachen zu bringen, wenn Dougs zynischer Humor für kurze Momente die Oberhand gewann. Die Alltagssituationen eines Witwers, die der Autor seinen Protagonisten Doug durchleben und durchleiden lässt, sind sehr realistisch beschrieben und regen zum Nachdenken an. Selten habe ich bisher ein Buch über Trauer und Trauerbewältigung lesen können, dass so gekonnt tiefgründig geschrieben ist und trotzdem nie zu schwermütig wirkt. Diese gekonnte Leichtigkeit, mit der dieser Roman trotz des schweren Themas aufwartet, hat mich in ihren Bann gezogen und mich sehr berührt. Fazit: Ein unterhaltsamer Roman!

  • Ein toller Roman!, 19. September 2007
  • Von Anja (Ronnenberg)
  • Mir gefiel das Buch sehr gut. Die Personen sind mir alle, auf ihre Art ans Herz gewachsen. Das Buch ließ sich gut und flüssig lesen und war an keiner Stelle langweilig. Mal war´s zum Schmunzeln, mal zum Weinen. Am besten hat mir Doug´s Papa gefallen. Deshalb fand ich die Schießerei, die einigen Lesern nicht so gut gefallen hat, auch nicht schlecht. Da konnte Doug´s Vater nochmal richtig in seinem Element aufgehen, und das fand ich für die Geschichte auch sehr wichtig. Für mich ein wirklich gutes Buch, mit viel Sprachwitz, das mir viel Freude und angenehme Lesestunden bereitet hat. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an den Verlag.

  • Klasse Buch!!!, 19. September 2007
  • Von C. (Völklingen)
  • Ich bin wirklich positiv überrascht. Der 29-jährige Doug verliert seine Frau bei einem Flugzeugabsturz und zieht sich daraufhin total zurück und überlasst sich seiner Trauer. Aber seine chaotische Schwester und sein pubertierender, ständig zugekiffter Stiefsohn helfen ihm nach und nach seinen Weg zurück ins Leben zu finden. Das Buch schafft es zugleich urkomisch und tieftraurig zu sein, aber wird dabei nie kitschig! Fazit: Lesen!!!!

  • Ein fast perfektes Buch, 19. September 2007
  • Von Claudia (Metting)
  • Tja ja, was soll ich sagen. Eigentlich wollte ich das Buch so gar nicht lesen. Noch ein weiterer literarischer Erguss im Fahrwasser von "P.S. Ich liebe dich" - so dachte ich zumindest. Aber ich hab mich dann doch aufgerafft, das Buch zu lesen - und war positiv überrascht!!!! J. Tropper hat einen angenehm flüssigen Schreibstil, Doug und seine äußerst liebenswert/chaotische Familie ersteht vor den Augen des Lesers auf. Man muss den nicht perfekten Doug mit seinem Kummer und Schmerz, mit seinen Fehlern und Schwächen einfach gern haben. Die Geschichte ist eine ausgewogene Mischung zwischen Tragödie, Trauerbewältigung und rabenschwarzer Komödie. Man trauert und lacht mit Doug und seinem geerbten Stiefsohn Russ und findet sich plötzlich mitten zwischen den Buchdeckeln anstatt davor. Leider driftet die Geschichte im letzten Drittel ein bisschen sehr in Richtung überdrehte Komödie ab - das hat das Lesevergnügen aber nur unwesentlich beeinträchtigt. Wem "P.S. Ich liebe dich" gefallen hat - der wird auch mit Troppers "fast perfektem Leben" seine Freude haben.

  • Mein fast perfektes Leben, 19. September 2007
  • Von Birgit (Altomünster)
  • Mein fast perfektses Leben gibt uns den Einblick wie ein Mann seine Trauer um seine geliebte Frau verarbeitet und mit welchen Hindernissen er zu kämpfen hat nicht nur mit seinem Stiefsohn. Diesen Buch bringt einen zum nachdenken aber auch zum schmunzeln und lachen. Man kenn es nur weiterempfehlen.

  • Tragikkomödie - fast perfekt, 19. September 2007
  • Von Gabriela ()
  • Ich war Anfangs gar nicht so begeistert. Zu sehr trauerte Doug und zu sehr war mir seine Unfähigkeit, dem Leben die Stirn zu bieten ein Dorn im Auge. Spätestens nach dem Erscheinen von Russ in Begleitung des Polizisten wendete sich meine Meinung. Es ist ein sehr lustiges trauriges Buch und hat mir viel zu Denken aufgegeben. Über die Anbiederung an potenzielle amerikanische Filmproduzenten habe ich mit einem Lächeln hinweg gesehen. Tropper ist nun mal ein amerikanischer Autor und da dürfen so einige Sachen nicht fehlen, die typisch amerikanisch und deshalb dort publikumswirksam sind, aber bei den deutschem Lesern ein verständnisloses Kopfschütteln hervorrufen. Deshalb "nur" 4 Punkte von mir.

  • Ein wirklich wunderbarer Roman!, 19. September 2007
  • Von Anja (Ronnenberg)
  • Ich habe den Roman vorgestern ausgelesen und mir noch einen Tag zum Nachdenken genommen, bevor ich meine Meinung hier aufschreiben möchte. Mir gefiel das Buch sehr gut. Die Personen sind mir alle, auf ihre Art ans Herz gewachsen. Das Buch ließ sich gut und flüssig lesen und war an keiner Stelle langweilig. Mal war´s zum Schmunzeln, mal zum Weinen. Am besten hat mir Doug´s Papa gefallen. Deshalb fand ich die Schießerei, die einige Leser als störend empfunden haben, auch nicht schlecht. Da konnte Doug´s Vater nochmal richtig in seinem Element aufgehen, und das fand ich für die Geschichte auch sehr wichtig. Für mich ein wirklich gutes Buch, mit viel Sprachwitz, das mir viel Freude und sehr angenehme Lesestunden, bereitet hat. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an den Verlag für dieses gelungene Buch.

  • Der fast perfekte Lesespaß, 19. September 2007
  • Von Sylvia (Nordheim)
  • Doug ist jung und sein Leben ist perfekt. Fast. Jonathan Tropper lenkt Doug zusammen mit dem Leser durch die Gezeiten der Trauerphasen. Er schaukelt den Leser durch die tiefen Täler der Wut und der Trauer und katapultiert einen zwei Seiten weiter in die kurzweiligen Hochphasen des Lachens, ein stetiges Auf und Ab. In den Phasen des Grübelns und Sinnierens, im Nachgehen der Erinnerungen schafft Jonathan Tropper es immer wieder anrührende und in ihrer Formulierung überzeugend schlichte als auch klare Denkvorgänge hervorzuzaubern. Der manchmal etwas saloppe Ton macht aus dem kleinen Leben des Doug phasenweise ein facettenreiches und abenteuerliches Dasein. Kurzweilige Unterhaltung mit gelegentlichem Tiefgang, eben der fast perfekte Lesespaß.

  • ein Buch zum Verschlingen in einer Nacht, 19. September 2007
  • Von L. (Konstanz)
  • Ihr Name war Hailey. Ich habe sie verloren-und mich dazu. "Mein fast perfektes Leben "von Jonathan Tropper, ist ein höchst bewegender, amüsanter Roman,mit wunderbaren Charakteren,der die großen Themen des Lebens behandelt,die Liebe ,den Tod, Selbstfindung und den Einfluß den die Familie unausweichlich auf uns hat... Der Leser wird in eine Achterbahn von Gefühlen geleitet, brüllkomisch und tränentreibend sentimental. Ein Roman, berührend, zum Verschlingen in einer Nacht, und zum weiter empfehlen. Lesen,Lesen,Lesen.

  • Das ist also ein fast perfektes Leben..., 18. September 2007
  • Von A. ()
  • Eine bunt gemischte Familie, in der jeder seine Macken hat? Es gibt viele Ereignisse zum schmunzeln, Situationen, die jeder vielleicht schonmal erlebt hat, niedergeschrieben und in trockenem Humor verpackt, wie das Familientreffen, das mit einem ?RUMS? endet, Blind Dates und vieles mehr. Ereignisse die bewegen, der Umgang von Doug und Russ mit Trauer um Hailey, die Krankheit von Vater Stanley? aber leider auch eher langweilige Abschnitte, die das Geschehen in die Länge ziehen sind in dem Buch zu finden und dämpfen das Lesevergnügen. Zum Ende hin wird doch vielleicht ein wenig übertrieben. So hätte der ?Unfall? a la Hollywood nicht wirklich sein müssen, es wirkte auf mich wie ein verzweifelter Versuch zum Ende hin noch etwas Dramatik im Buch unterzubringen. Im Großen und Ganzen ein Buch mit seinen Höhen und Tiefen, das für jegliche Emotion Platz hat und eine gute Platzierung im Mittelfeld der Bewertungen erhält

  • Sehr schöne Lesestunden, 18. September 2007
  • Von Katharina (Oldenburg)
  • Inhalt: Doug ist erst 29 Jahre alt, dennoch bereits Witwer. Seine Frau Hailey kam bei einem Flugzeugabsturz vor einem Jahr ums Leben. Seitdem ist Dougs Leben nicht mehr das, was es einmal war. Vielmehr ist er nicht mehr derjenige, der er einmal war. Seine Trauer frisst ihn nahezu auf. Doch darüber hinaus muss er sich noch mit seiner kuriosen Familie und seinem 15jährigen Stiefsohn herumschlagen - beides sind alles andere als einfache Aufgaben. An seiner Geschichte nehmen die gesamten Vereinigten Staaten teil, denn Doug ist der Verfasser der überaus erfolgreichen Kolumne "Vom richtigen Umgang mit Wiwern". Rezension: Trotz der zunächst schwermütigen Thematik beschafft die Lektüre des Buches dem Leser weniger traurige als heitere Momente. Gründe gibt es dafür zweierlei. Schon nach hundert Seiten geht einem das Breittreten der Trauer, die Doug Parker um Hailey empfindet gehörig auf die Nerven. So kommt man leider nicht dazu, die Trauer des Protagonisten zu teilen und nachzuempfinden. Schade ist das aus dem Grund, weil Tropper seinem Romanhelden allerlei kluge und weise Gedanken zur Trauer um einen lieb gewonnen Menschen in den Mund legt. Doch gilt hier: weniger ist mehr! Hätte sich der Autor auf einige wenige der Gedanken beschränkt und diesen dafür umso mehr Entfaltungsspielraum eingeräumt, so hätte man als Leser tatsächlich Dougs Trauer teilen können und wäre nicht von ihr genervt gewesen. Nun aber zum positiven Aspekt, ebenjenem, der einem die heiteren Momente beschert. Der Roman lebt von seinen charakterstarken, sehr klar gezeichneten Figuren. Sie alle, ob es Claire, Russ oder Stan sind, drängen sich geradezu ins Herz des Lesers und bewegen dort seine Emotionen. Zumeist wird man dabei vom kuriosen Familienzusammenspiel der Parkers erheitert. Aber auch von Russ Suchen nach dem richtigen Weg im Leben erschüttert. Kurzum, diese Nebencharaktere helfen dem Leser über seine Genervtheit von Dougs Trauer-Tiraden hinweg. Weitere kluge und erheiternde Momente hat Troppers Roman bei der Überzeichnung der US-amerikanischen Vorstadtgesellschaft und deren Lebensgepflogenheiten. Sicher kann man Tropper hier nicht übermäßig gute Beobachtungsgabe und neue Erkenntnisse zu Gute halten, dennoch wohltuend zu sehen, dass es immer mehr US-Amerikanischen Bürger werden, die bereit sind selbstironisch ihr Gesellschaftsleben aufs Korn zu nehmen. Alles in allem bleibt zu sagen, dass Tropper mit „Mein fast perfektes Leben“ sicher einen kurzweiligen Roman mit witzigen, klugen Momenten und herrlichen Charakteren vorgelegt hat. Das ausbleibende herzige Happy End zugunsten einer authentischeren Alternative verfestigt den positiven Eindruck, den man während der Lektüre von dem Buch bekommt. Empfehlung: Lesern auf der Suche nach reichhaltigerer Lektüre als üblicher Frauenliteratur oder Familienstorys, die dennoch ein kurzweiliges Buch suchen, wird Tropper Abhilfe verschaffen können. Ja noch mehr; er wird ihnen einige sehr schöne Lesestunden bescheren!

  • Ein Wechselbad der Gefühle, 18. September 2007
  • Von Kerstin (Zittau)
  • Ich muss gestehen, dass diese Art von Romanen – Trauerbewältigung und auch noch aus männlicher Sicht – bisher wenig bis gar nicht den Weg in meine Lesewelt gefunden hat. Um so dankbarer bin ich für dieses Buch. Einerseits fühlt man sich in manchen Szenen förmlich zerissen vor Mitleid und kann die Trauer von Doug gut nachvollziehen, der seine geliebte Frau bei einem Flugzeugabsturz verloren hat und sich gleich noch dazu. Andererseits gibt es so viele witzige Situationen, die einem immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Charakterlich wundervoll dargestellt sind die einzelnen Mitglieder von Dougs chaotischer Familie, ohne die das Buch nur halb so wertvoll wäre. Besonders hat mich der nach einem Schlaganfall leicht demente Vater von Doug berührt. Als eine Bereicherung empfand ich Dougs Kolumne, die so viel an Wahrheit enthält. Sehr witzig auch der Email-Verkehr zwischen Doug und seinem Agenten. Insgesamt schafft es der Autor, dass man vollständig in die Welt von Dougs Familie eintaucht, die es trotz oder gerade wegen all ihrer kleinen Macken schafft, Doug wieder auf den Weg in ein fast perfektes neues Leben zu bringen. Ich werde den Autor auf jeden Fall im Auge behalten.

  • "mein fast perfektes Leben", 18. September 2007
  • Von Renate (Neuhausen)
  • Schon auf den ersten Seiten erinnert mich dieses Buch sehr stark an "P.S. Ich liebe dich von C. Ahern". Und dieser Eindruck täuschte nicht. Mir scheint J. Tropper hat sich die Idee von C. Ahern abgeschaut. Die Namen der Frauen sind ähnlich - bei J. Tropper -> Hailey und bei C. Ahern -> Holly, auch das Ende der Geschichte ist im gleichen Stiel gehalten, um nur zwei auffällige Gemeinsamkeiten aufzuzeigen. Sehr amerikanisch, zu sehr „Hollywood like“ geschrieben, viel zu übertrieben. Das Buch ist die ideale Vorlage für einen Hollywood Film.

  • Begeistert!!, 18. September 2007
  • Von Manuela (Hürth)
  • Traurig und doch zum Schreien komisch! Mußte oft lauthals lachen.Sehr interessant,besonders für Frauen,so schonungslos ehrlich über das Gefühlschaos eines Mannes zu lesen.Würde mich freuen,mehr von Doug Parker lesen zu können.Er war mir 406 Seiten sehr sympatisch.

  • Gelungen!, 18. September 2007
  • Von Sabine (Essen)
  • "Mein fast perfektes Leben" erzählt einen kleinen Lebensausschnitt von dem jungen Witwer Doug Parker. Eigentlich könnte Dougs Leben perfekt sein... ist es aber nicht. Seitdem Dougs Frau Hailey bei einem Flugzeugabsturz gestorben ist, verbringt er seine Zeit damit, um sie zu trauern und Artikel über sein Leben als Witwer zu schreiben. Als hätte er nicht schon genug eigene Sorgen, muss sich Doug auch noch um seinen kiffenden, pubertierenden Stiefsohn Russ kümmern. Seine eigene durchgeknallte Familie ist ihm auch keine Hilfe dabei, sein Leben neu zu ordnen. Die Geschichte ist alles von total witzig bis zum Verzweifeln traurig. Die Charaktere sind alle auf ihre sehr eigene Art liebenswürdig und interessant. Auch sprachlich ist das Buch abwechslungsreich und sehr ansprechend. Flüssig und leicht zu lesen, obwohl das Thema ernst ist. Ein rundum gelungenes Buch!

  • Ein fast perfektes Buch!, 18. September 2007
  • Von Rebecca (Mengerskirchen)
  • Selten hat mich ein Buch so gerührt, zum Lachen gebracht, in Spannung gehalten. Ganz wundervoll geschrieben, voller Sehnsucht und Leichtigkeit. Endlich jemand der zu verstehen scheint, wie hart das Leben nach dem Verlust eines geliebten Menschen scheint. Das oben plötzlich unten ist, das man sich fühlt als sei man in Watte gepackt und bekommt trotzdem alles überdeutlich mit. Jemand der weiß, wie es einen zerreißt wenn man merkt das das Gesicht des geliebten Mensch langsam verblasst, man das Lachen nicht mehr so genau hört und der Geruch, an dem man so hängt und mit dem man so unglaublich viele Erinnerungen verbindet langsam verschwindet. Man will alles und nichts. Man möchte verschwinden und muss doch bleiben. Am schlimmsten ist wenn einen die Erkenntnist überrollt, dass es nur der eigene Egoismus ist der uns trauern lässt... und nicht die Trauer selbst. Und ganz langsam taucht man irgendwann wieder auf und bemerkt das es längst nicht mehr so schmerzt. Das man langsam anfängt seine Umgebung und die Menschen darin nicht nur zu dulden, sondern vielleicht auch wieder zu lieben. Dieses Buch, vielmehr sein Autor hat mir in einer wunderbar schlaflosen Nacht so viel gegeben. Danke.

  • So sieht also ein fast perfektes Leben aus, 18. September 2007
  • Von A. ()
  • Eine bunt gemischte Familie, in der jeder seine Macken hat… Es gibt viele Ereignisse zum schmunzeln, Situationen, die jeder vielleicht schonmal erlebt hat, niedergeschrieben und in trockenem Humor verpackt, wie das Familientreffen, das mit einem „RUMS“ endet, Blind Dates und vieles mehr. Ereignisse die bewegen, der Umgang von Doug und Russ mit Trauer um Hailey, die Krankheit von Vater Stanley… aber leider auch eher langweilige Abschnitte, die das Geschehen in die Länge ziehen sind in dem Buch zu finden und dämpfen das Lesevergnügen. Zum Ende hin wird doch vielleicht ein wenig übertrieben. So hätte der „Unfall“ a la Hollywood nicht wirklich sein müssen, es wirkte auf mich wie ein verzweifelter Versuch zum Ende hin noch etwas Dramatik im Buch unterzubringen. Im Großen und Ganzen ein Buch mit seinen Höhen und Tiefen, das für jegliche Emotion Platz hat und eine gute Platzierung im Mittelfeld der Bewertungen erhält.

  • Tropper entdecken, 18. September 2007
  • Von Katharina (Osnabrück)
  • Ein Jahr nach dem Tod seiner Frau liegt Dougs Leben unverändert in Scherben. Bis seine Familie sich mit ihrer liebenswerten Exzentrität ein Loch in seinen Kokon bricht ... Jonathan Tropper schreibt verblüffend vielschichtig. Sein Roman ist wunderbar traurig und herzzerreißend komisch. Ein Buch für die leichte Bettlektüre und die philosophisch tiefen Momente. Ein Buch zum verschlingen und zum endlosen Nachdenken über das Leben. Ein Buch zum Trauern und ein Buch, über das herrliche Ding, das sich Leben nennt. Und am Ende könnte man beinahe meinen, man hätte die Geschichte nicht gelesen, sondern sie sei einem Freund passiert. Einem Freund namens Doug

  • , 17. September 2007
  • Von heike (eisenhüttenstadt)
  • Also erstmal, das Buch ist gut - es hat mich nicht vom Hocker gehauen, aber es ist gut. Den Anfang fand ich etwas zäh, aber den Rest habe ich in einem Rutsch gelesen. Es ist gut geschrieben. Man kann mit ihm mitfühlen. Es scheint fast so, als schreibe er von sich selbst. Es ist sehr anschaulich, manchmal dachte ich: „Das kenn ich!“ Manchmal habe ich mit dem Kopf geschüttelt, manchmal war es echt traurig. Ich würde es jederzeit weiter empfehlen. Und ich denke es kommt bei mir zu den Büchern, die ich irgendwann nochmal lesen werde.

  • Ein fast perfektes Buch, 17. September 2007
  • Von Nicole (Erbach)
  • Das Thema Trauer hat bis vor einigen Tagen in meinem Bücheruniversum noch nicht ganz in einen leichten Roman gepasst. Doch dieses Buch hat mich wirklich überzeugt. Das Thema Trauer wird mit so viel Witz rüber gebracht, ohne das die notwendige Ernsthaftigkeit verloren wird. Auch wenn das Happyend praktisch zu erwarten war- ein tolles, fast perfektes Buch. Ich kann es nur weiter empfehlen.

  • ein neues Drehbuch für America?, 16. September 2007
  • Von Marcus (Benediktbeuern)
  • Mein fast perfektes Leben liest sich wie das Drehbuch zu einem neuen Hugh Grant – Film. Wem Filme wie: Schlaflos in Seattle oder Notting Hill gefallen haben dem wird dieses Buch viel Freude bereiten. Es lässt sich leicht und flüssig lesen, ist voller Witz und gespickt mit guten Dialogen. Die Personenbeschreibungen sind so genau, dass man die herrlich schrägen Figuren förmlich vor sich sieht. Zum Inhalt: Der Witwer Doug Parker versinkt langsam in einem schwarzen Loch der Trauer und die Ungeheuer Selbstmitleid, Pessimismus und Zynismus halten ihn fest umklammert. Er sieht sich außerstande den tragischen Verlust seiner Frau zu verarbeiten. Von einem ganzen Kerl verwandelt er sich zu einer weichgespülten Softlusche der das Leben, die Liebe und das gesamte Universum gleichgültig ist. Die Schriftstellerei und seine erfolgreiche Kolumne gab er auf und schlägt sich nun mehr schlecht als recht durch das Leben. Dabei versucht seine verkorkste Familie, angeführt von der beschränkten, besserwisserischen Mutter und dem bekifften Stiefsohn, ihm vollend in den Wahnsinn zu treiben. Das ganze natürlich nur mit den allerbesten Absichten. Selbstverständlich lernt Doug eine nette Frau kennen… Doch das Ende will ich nicht verraten. Mit Jonathan Tropper gibt es nun wieder einen Autor den ich zukünftig im Auge behalten werde.

  • Ich fand es perfekt!, 16. September 2007
  • Von Natascha (Marburg)
  • Ein Mann verliert seine Frau durch einen Flugzeugunfall und sein Leben gerät aus den Fugen. Eine Geschichte, wie man sie scheinbar schon des öfteren von anderen Autoren lesen konnte, die aber dennoch ihren ganz eigenen Charme hat. Jonathan Tropper schreibt sehr ehrlich und schont den Leser nicht durch weichgespülte, kitschige Beschreibungen von dem Gefühlsleben der Hauptfigur Doug. Die Beschreibungen sind aufwühlend und bewegend, gerade weil sie so direkt sind. Doug hat viele Fehler und ist dennoch ein Charakter, der die Sympathie des Lesers von Beginn an für sich gewinnt. Trotz der traurigen Geschichte, gab es viele Momente, wo ich schmunzeln musste. Vorallem sorgt seine Zwillingsschwester Claire für lustige Episoden. Sie strotzt nur so vor Energie und ermuntert ihn dadurch zum Weiterleben. Aber auch seine restliche Familie, inklusive seinem Stiefsohn Russ ist grandios charakterisiert und man kann sich das Leben dort beim lesen bildlich vorstellen. Alles in allem ein Buch, das einen fesselt und Hoffnung macht! Das sowohl lustige, als auch traurige Momente, Spannung und ein wenig Romantik miteinander vereint. Ich kann es nur empfehlen!

  • Tolle Unterhaltung für lange Herbstabende, 16. September 2007
  • Von Birgit (Hürth)
  • Mit Skepsis habe ich mich ans Lesen von "Mein fast perfektes Leben" gemacht. Schließlich hat es den Plot - glückliche Ehe, ein Partner verstirbt und der Überlebende versinkt in Trauer - wenn auch aus der Sicht von Frauen geschildert, schon einige Male gegeben. Nach dem Umschlagtext erwartete mich nun die Geschichte von Doug, dessen Frau Hailey bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam und der sich wild entschossen auf seinem Sofa verschanzt und sich an seiner Trauer festhält. Bereits die ersten Seiten zogen mich förmlich in die Handlung hinein. Sehr witzig aber auch stellenweise überraschend tiefgründig schildert Tropper, wie es Doug´s Familie und seine Freunde schaffen, ihn aus seiner Lethargie zu befreien und ihm wieder Spass am Leben zu geben. Alle Romanfiguren sind so lebendig gezeichnet, dass man das Gefühl hat, Teil dieser chaotischen Familie zu sein. Dies gelingt deshalb so gut, weil die Figuren nicht als "Übermenschen", sondern als Menschen mit all ihren Fehlern, Ecken und Kanten gezeichnet werden.Als besonders wohltuend habe ich es empfunden, dass der Autor auf eines der üblichen Happy Ends verzichtet und das Ende statt dessen etwas offen gestaltet hat. Trotz meiner eingangs beschriebenen Skepsis war ich vom dem Buch begeistert und habe es an einem Wochenende förmlich "verschlungen". Ich habe mit Doug mitgefühlt und über ihn bzw. mit ihm gelacht. Schade, dass das Buch schon zu Ende ist. Fazit: Für die anstehenden trüben Herbsttage ein absolutes Muss.

  • Ich will mehr!, 16. September 2007
  • Von Melanie ()
  • Ich bin wirklich sehr begeistert von diesem Buch! Mir gefällt Troppers Stil zu schreiben. Es ist toll, wie er die Charaktäre beschreibt und sich im Laufe des Buches entwickeln lässt. Und ich finde seinen Humor einfach großartig! Es war das erste Buch des Autors und ich werde mich gleich mal auf die Suche nach weiteren Veröffentlichungen machen - ich will mehr davon! :o)

  • Männer mit Gefühlen, 16. September 2007
  • Von Doreen (Tutzing)
  • Er hatte eine Frau. Ihr Name war Hailey. Er hat sie verloren - und sich dazu. Beim Lesen dieses Buches fühlt man sich, als hätte man seine Frau gekannt. Man weint und lacht mit Doug, man freut sich und kämpft mit ihm für seinen Rückweg ins Leben! Ein Buch voller Gefühl. Sie werden es lieben!!!

  • Nicht verpassen!, 16. September 2007
  • Von Kathrin (Lübeck)
  • Ein liebevolles Buch, so traurig und manchmal zum lachen schön. Ich konnte nicht aufhören zu lesen. Ein kleiner unerwarteter Juwel der ohne schwülstige Beschreibungen auskommt. Der Hallesche Komet wird nie mehr dieselbe Bedeutung wie vorher für mich haben. Doug Parker verliert seine Frau bei einem Flugzeugabsturz. Er trauert leidenschaftlich und verschließt sich dem Leben. Doch nach einem Jahr am Boden muss er sich den Realitäten stellen, sein Stiefsohn benötigt seine Unterstützung, ebenso seine Zwillingsschwester und auch der Rest der Familie ist nicht ohne. Es gibt so viele traurige Momente in diesem Buch, die mich sehr angesprochen haben. Aber es gibt eben auch die urkomischen Situationen.Wie Doug wieder zu Sex kommt und die Folgen sind doch einfach klasse. Die alternde Schauspieler Mutter, die eine enge Beziehung zu ihren Pillen pflegt ist ebenso speziell wie der gesundheitlich und geistig angeschlagene Vater und auch die Wiederentdeckung des Sex ist lesenwert, ebenso die Folgen desselbigen. Ich habe es genossen dieses Buch zu lesen. Und werde es nochmal lesen, denn es war viel zu schnell beendet. Wer Tony Parsons mag wird Jonathan Tropper lieben.

  • Ein fast perfektes Buch., 15. September 2007
  • Von Kati (Grebenstein)
  • Das Buch hat mich wirklich angenehm überrascht, denn allein vom Klappentext her hätte ich es wohl nie gekauft. Gleich zu Beginn wird man durch die herrlich erfrischende Schreibweise mitgerissen, man kann es einfach nicht weglegen. Jonathan Tropper beschreibt Doug´s Leben nach dem Tod seiner geliebten Ehefrau Hailey mit allen Höhen und Tiefen. Man kann miterleben wie er in seiner Trauer versinkt, Gefühle zulässt (ja auch Mänenrn ist das scheinbar möglich :) und den Sinn seines Lebens neu sucht. Ein besonderes Highlight sind die Zwischenpassagen "Vom richtigen Umgang mit Witwern". Es sind auch nur Menschen, vorerst komisch und undurchschaubar, aber mit ein wenig aufrichtigem Interesse können sie sogar lächeln. Dieses Buch war eine wirklich gelungene Abwechslung, vielen Dank!

  • Gefühlvolle Komik mit Herz, 15. September 2007
  • Von Alexandra (Schopfheim)
  • Die Mischung aus sarkastischem Humor, der sehr Zeitgemäß ist und der spürbaren Trauer, die hinter allem steht, hat mich das Buch sehr berührt und oft zum lachen gebracht. Ich habe es in kurzer Zeit verschlungen und konnte mir die Karaktere gut vorstellen. Dass das Buch von einem Mann geschrieben wurde hat mir dabei besonders gut gefallen. Jonathan Tropper hat großes Talent alles in mir anzusprechen. Trauer, Wut, Verzweiflung, Glück... Einfach die ganze Palette. Teilweise hat mir die sehr derbe Sprache nicht so gut gefallen, aber das liegt wohl an mir. Obwohl sie noch harmlos war. Ein herrliches Buch, das ich auf jeden Fall weiter empfehlen werde.

  • doch sehr schön, 15. September 2007
  • Von Johanna (Menden)
  • Es geht um einen jungen Mann, der nach dem Tod seiner Frau versucht (mal mehr und mal weniger) sein Leben weiter zu leben. Dem ersten Eindruck nach zu urteilen, hätte ich mir das Buch nicht gekauft. Aber, das Buch ist sehr schön geschreiben... Die eigentlich ziemlich traurige Geschichte des Doug ist durchgehend mit ironischen Kommentaren geschmückt die einen zum Lachen bringen und alles auflockern und die im Grunde genommen ziemlich voraussehbare Handlung wett machen. Die verschiedenen Personen lernt man schnell zu schätzen udn will gerade aufgrund ihrer Unperfektheit mehr über sie erfahren... irgendwie hört sich meine Beschreibeung total langweilig an, aber das passt jetzt auch wieder zu dem Buch. Ich kann es nicht richtig erklären, aber ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.

  • Hervorragender Familienroman, 15. September 2007
  • Von Thomas (Neuerburg)
  • Ein sehr gut lesbarer amerikanischer Familienroman in der Tradition von Jonathan Franzens Korrekturen. An manchen Stellen scheinen auch ein bißchen die Desperate Housewives durch. Die "elementaren" Dinge des Lebens (Abschied, Alter, Drogen, Erwachsenwerden, Heirat, Krankheit, Leben, Liebe, Schwangerschaft, Sexualität, Tod, Trauer, [in alphabetischer Reihenfolge ohne Anspruch auf Vollständigkeit]) werden mit dem gebotenen schwarzen Humor betrachtet (lange nicht mehr so bei der Lektüre gelacht), ohne dass die psychologische Tiefe außer acht gelassen wird. Auch die ernsten Aspekte der angesprochenen Themen kommen nicht zu kurz. Die wendungsreiche und spannende Handlung mündet in ein fulminantes Ende, dass so nicht ohne weiteres zu erwarten war. Hervorzuheben ist auch noch der humorvolle und abwechslungsreiche Sprachstil des Autors. Uneingeschränkt empfehlenswert!

  • Sehr gelungen!, 14. September 2007
  • Von Susanne (Leipzig)
  • Nach anfänglicher Skepsis über "Mein fast perfektes Leben" wurde ich schnell eines Besseren belehrt: Tropper schafft es, dass auf jeder Seite eine neue Katastrophe auf Ich-Erzähler Doug wartet. Dies macht das Buch zu einem kurzweiligem Lesevergnügen mit Lachgarantie. Die Geschichte erzählt von der Angst, allein zu sein, und den vielen Möglichkeiten, es nicht zu sein. Doug wird nach dem schmerzhaften Verlust seiner Frau tatkräftig von seiner Familie unterstützt, kein Fettnäpfchen auf der Suche nach einem neuen Leben - und einer neuen Liebe - auszulassen.

  • Schnell Gelesen, 14. September 2007
  • Von Carmen (Ascherode)
  • Ein Buch das sich schnell lesen lässt, aber denoch zum schmunzeln und Nachdenken anregt. Die Personen Doug und Russ wachsen einem sehr ans Herz.Das Buch hat einen sehr angenehmen lesestil einfach zu lesen und denoch spannend. Es ist auf jedem Fall zu empfehlen und ich werde sicher auch wieder ein Buch von Jonathan Tropper lesen.

  • , 14. September 2007
  • Von Chrissy (Meerbusch)
  • Eine Frau stirbt bei einem Flugzeugabsturz, und ihr Mann Doug versinkt in Selbstmitleid und Alkohol. Das ist traurig, wird jedoch von Doug so selbstironisch und witzig beschrieben, dass es den Leser nicht einfach nur deprimiert, sondern mitfühlen lässt. Der deutsche Titel ist im Gegensatz zum englischen Originaltitel „How to Talk to a Widower“ leider etwas nichtssagend; sobald man jedoch angefangen hat zu lesen, ist man schnell gefesselt. Alles in allem ein herzerwärmendes und gut zu lesendes Buch, mit dem man einen grauen Herbsttag gemütlich auf dem Sofa zubringen kann.

  • , 13. September 2007
  • Von Iris (Albstadt)
  • Ich bin wieder allein.Doug Claire und Russ sind wieder verschwunden.Ich werde sie vermissen, diese schrecklich chaotische schräge Familie.Alles in allem ein schönes Buch,trotz des ernsten Themas gut umgesetzt.

  • Aber nur fast..., 13. September 2007
  • Von Dana (Hamburg)
  • „Ich hatte eine Frau. Ihr Name war Hailey. Ich habe sie verloren- und mich dazu.“ Ein Satz, der alles sagt. Doug Parker, ein junger Mann trauert um seine Frau, die beim Flugzeugabsturz ums Leben kam. Isoliert von der Welt schweift er in Erinnerung. Sein trauriges Dasein wird von Russ, seinem Stiefsohn und seiner Schwester Claire gestört. Beide haben ihr Leben selbst nicht im Griff. Russ, verletzt und allein gelassen entdeckt Alkohol und Drogen. Claire ist schwanger, was kein Hindernis war, ihren Mann zu verlassen. Mit Claires Hilfe, treten einige weibliche Wesen in Dougs Leben auf, was allerhand Turbulenzen mit sich bringt. „Mein fast perfektes Leben“ von Jonathan Tropper, ist ein lesenswertes Buch. Die scharfe Zunge des Autors, zauberte ein trauriges, aber nicht weniger komisches Leben der Hauptfigur. Das Buch zeigt viele Fassaden der Trauer, aber auch einen Weg, sich neu ins Leben zu rufen.

  • Kurzweiliger Lesespaß, 13. September 2007
  • Von Andrea (Marl)
  • Mit einem fast beeindruckenden, einfach gestrickten, aber teilweise auch sehr vulgären Schreibstil erzählt uns der Autor Jonathan Tropper die Geschichte von Doug, der seine Frau Hailey durch einen Unfall verloren hat. Doug fällt es schwer, den Tod seiner Frau zu verarbeiten, verschanzt sich und nimmt so gut wie gar nicht mehr am Leben teil. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Zunächst war Doug mir ein wenig unsympathisch, da er doch sehr in Selbstmitleid versunken ist, aber so nach und nach konnte ich mich mit seiner Person anfreunden. Wir sind als Leser dabei, wenn Doug sich mit Hilfe seiner nahestehenden Freunde, einen Weg sucht, aus der Trauer zu entfliehen, ohne aber dabei den Gedanken und die Erinnerungen an Hailey in Vergessenheit geraten zu lassen. Der Autor springt in seinen Gedanken ein wenig hin und her, aber nach kurzer Zeit kommt man mit diesem Schreibstil klar. Ein schönes Buch für kurzweilige Stunden. Literarisch nicht sehr anspruchsvoll, aber dennoch ein sehr interessanter Lesespaß, der zum Nachdenken, lächeln und schmunzeln anregt.

  • , 13. September 2007
  • Von Kerstin (Köln)
  • In "Mein fast perfektes Leben" wird beschrieben,wie der junge Witwer Doug Parker,ein Jahr nach dem Tod seiner Frau beginnt am Leben wieder teilzunehmen.Dies tut er eher widerwillig.Herausgerissen aus Selbstmitleid und Lethargie wird er von seiner ziemlich überzeichneten,durchgeknallten Familie,die ihn einfach nicht in Ruhe lassen will.Auch von seinem 16 jährigem Stiefsohn Russ,der seine Trauer um seine Mutter mit rebellischem Verhalten überspielt,wird er gefordert. Gerade die Beziehung Doug-Russ ist realistisch und ohne Kitsch geschrieben.Zu erfahren,wie sie stärker wird(das geht natürlich nicht reibungslos von statten),Doug anfängt Initiative zu ergreifen,Entscheidungen zu treffen und wieder Verantwortung zu übernehmen ist sehr gut dargestell.t Das dieses traurige Grundthema des Buches-Umgang mit Tod,Verlust,Trauer-so schnörkellos,flüssig und witzig behandelt wird,läßt es einen so unter die Haut gehen. Glücklicherweise hat der Autor kein übersprudelndes Happy End hinzugefügt,sondern ein hoffnungsvolles,das einen mit einem positiven Gefühl zurückläßt und zu dem Rest des Buches paßt.

  • Fast perfekt, 13. September 2007
  • Von Chrissy (Meerbusch)
  • "Mein fast perfektes Leben" las sich sehr flüssig, teilweise sind wirklich sehr schöne Formulierungen drin. Die Personen sind allesamt deutlich gezeichnet, man hatte diese Familie direkt vor Augen, wobei mir Claire und die Mutter am besten gefallen haben. Die Geschichte um Doug, den Verlust seiner Frau und seinen Weg zurück ins Leben las sich unterhaltsam. Ich hatte zwar ein wenig mehr erwartet als "nur" gute Unterhaltung, aber auch das ist ja schon eine Menge wert. Ich bin mir sicher, dass ich wieder zu einem Buch von Jonathan Tropper greifen werde.

  • , 13. September 2007
  • Von Iris (Albstadt)
  • Ich bin wieder allein, Doug, Russ und Claire haben mich verlassen. Sie werden mir fehlen diese drei chaotischen Menschen. Ein Buch, welches Frau nicht mehr aus der Hand legt. Intressant welche Wandlungen Doug mitmacht und es gibt tatsächlich noch chaotischere Familien als uns :) Danke Herr Tropper für amüsante kurzweilige Unterhaltung

  • Doug, Hailey und ein Komet, 13. September 2007
  • Von Bianca (Fulda)
  • ?Und ich war gerade erst dabei gewesen, mich an mein neues Leben zu gewöhnen. Daran, dass ich nicht mehr als Single durch die City tigerte, sondern als verheirateter Mann in einem Vorort wohnte. Daran, dass ich nun der Stiefvater eines mürrischen Teenagers war, als jüngstes Mitglied im Temple-Israel-Softballteam spielte und neue gesellschaftliche Verpflichtungen hatte: Abendessen, Grillfeste und Schulaufführungen. Ich war gerade erst dabei, mich an all das zu gewöhnen, als sie in ein Flugzeug stieg, um einen Kunden in Kalifornien zu besuchen, und der Pilot irgendwo über Colorado aus irgendeinem Grund oben und unten verwechselte. Manchmal erscheint mir dieses Leben, das wir gerade erst zu führen begannen, wie ein flüchtiger Traum, und ich muss mich selbst davon überzeugen, dass es tatsächlich real war.
    Ich hatte eine Frau, sage ich mir immer wieder. Ihr Name war Hailey. Ich habe sie verloren - und mich dazu.?


    Doug Parker ist 29 Jahre jung, Journalist und bereits Witwer. Seine Frau Hailey starb vor einem Jahr bei einem Flugzeugabsturz. Seit dem Tod seiner geliebten Frau leidet er und hat sich vom Leben komplett zurückgezogen.

    Da steht die Polizei vor der Tür, mit seinem Stiefsohn Russ. Er ist total zugekifft und wurde in eine Schlägerei verwickelt. Der Polizist berichtet, dass das in der letzten Zeit öfter vorgekommen sei. Doug macht sich große Sorgen, doch er hat Russ zurück zu seinem Vater Jim gegeben, weil er der Verantwortung nicht gewachsen war.
    Später steht ein großes Familienessen an, da Dougs kleine Schwester bald heiraten wird. Doch ausgerechnet auf der Totenwache für Hailey lernte sie ihren zukünftigen Mann kennen und Doug hasst die Vorstellung, dass Menschen aus dem Tod Haileys´ persönlichen Profit schlagen können. So hat er wenig Lust auf das Familientreffen, doch seine Zwillingsschwester schleift ihn mit. Sie hat sich bei ihm eingenistet, weil sie ihren Mann verlassen will und dabei noch schwanger ist. Das Essen geht gründlich schief und man lernt eine Familie kennen, wie sie wohl jeder irgendwie kennt, alle stellen ihre eigenen Probleme als Nr.1 dar und jeder will besser vor dem anderen dastehen.

    Nach und nach erfährt der Leser, wie Doug und Hailey zusammengekommen sind, was sie für ein Leben hatten und wie sehr Doug seine Frau vermisst. Sein einziger Kontakt zur Außenwelt, fern ab von seiner Familie, ist eine Kolumne in der Zeitung, für die er arbeitet. Er schreibt hier über sein Leben als junger Witwer. Diese Kolumne erfährt großen Zuspruch und Doug bekommt dadurch Anfragen von Verlagen und Talkshows, doch so weit ist er noch nicht. Sehr gerührt ist Doug, als Russ sich ein Tattoo stechen lässt, den Haileyschen Kometen. Auch wenn Hailey dies gehasst hätte, so rührt es ihn doch zutiefst, wie Russ die Erinnerung an seine wundervolle Mutter aufrecht erhält.
    Claire nimmt ihrem Bruder eines Tages das Versprechen ab, dass er wieder anfängt zu leben. Doch schafft sie es, die selber gerade privat in einem Zwiespalt steckt, ihren Bruder wieder zum Lachen zu bringen? Kann Doug Mike und Debbie verzeihen? Rutscht Russ auf die schiefe Bahn ab? Und was hat Russ´ Schulpsychologin Brooke in dieser Geschichte verloren?

    In einer sehr bildreichen und humorvollen Sprache schreibt Jonathan Tropper sehr flüssig und fesselnd über das Leben von Doug Parker, ein Jahr nach dem Tod seiner Frau. 406 Seiten lesen sich weg wie nichts, man ist emotional tief verbunden mit den Protagonisten, bei jedem auf eine andere Art und Weise. Die Stilwechsel zwischen Erzählung, Emails sowie der Kolumne von Doug lockern das Buch auf moderne Art und Weise auf.

    "Mein fast perfektes Leben" ist eine wunderbare Geschichte für ein Herbstwochenende unter der Decke mit Kakao, Kerzen und Schokolade. Es ist eine Geschichte, die ein bisschen an "P.S. ich liebe dich" und deren Humor an Jan Weiler erinnert. Eine Geschichte zum Lachen und zum Weinen, manchmal will man auch beides gleichzeitig. Es ist ein Buch, das man am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte, weil es einen perfekt vom Alltagstrott fernhält, die Probleme der Protagonisten sind absolut menschlich und jedem vertraut. Man leidet mit Doug mit, hadert mit seiner Familie, bewundert den Mut von Claire, kann Debbie und Mike nicht verstehen und hat Mitleid mit Russ, der seine Mutter verlor und zu seinem gehassten Vater zurück muss. Ein Buch zum Zurücklehnen und Genießen. Ein Buch über ein fast perfektes Leben, das eben nur fast perfekt ist - dafür aber perfektes Lesevergnügen bietet.

  • Eine schrecklich nette Familie :-), 13. September 2007
  • Von Chrissy (Meerbusch)
  • Nach der kürzlichen Lektüre von "Stadtfeind No.1" war ich natürlich sehr gespannt auf dieses Buch. Obwohl ich nur wenig Lesezeit hatte, habe ich das Buch weggeschnupft wie nichts. Der Autor macht es einem aber auch leicht: flüssig und locker liest sich das Buch weg und man merkt gar nicht, wieviel man schon wieder gelesen hat. Doug Parker ist eine arme Wurst: Er hat seine Frau verloren, mit der er erst drei Jahre verheiratet war. Seine Trauer scheint schier unüberwindlich zu sein. Doch da ist noch seine Familie, eine Ansammlung sehr skurriler Gestalten, die der Meinung ist, es wäre an der Zeit für Doug, wieder zurück ins Leben zu kehren. Und dann ist da auch noch Russ, der Sohn seiner Frau. Seit dem Tode seiner Mutter lebt er - widerwillig - bei seinem Vater und scheint langsam, aber sicher auf die schiefe Bahn zu geraten. Doch glücklicherweise hat die Schulpsychologin ein wachsames Auge auf ihn - und nicht nur auf ihn... In diesem Buch erleben wir ein Wechselbad der Gefühle: teils leiden wir mit Doug mit - aber teils möchte man ihm auch zurufen, er möge sich endlich einmal am Riemen reißen und wieder weiterleben. Gefühlvolle Momente wechseln sich mit lustigen Szenen ab. Einiges fand ich wieder sehr überzogen (z.B. als Laneys Mann vor der Türe steht), andererseits habe ich das aber als "amerikanisch" abgehakt. Was unterm Strich bleibt ist ein äußerst kurzweiliges Buch über eine Familie, die zusammenhält, wenn es mal ganz dicke kommt. Mir hat es sehr gut gefallen.

  • Ein perfektes Buch, 12. September 2007
  • Von Melanie (Niederzier)
  • Dieser Roman hat alles,was ein gutes Buch ausmacht:wundervolle Charaktere und eine tragik-komische Geschichte. Hailey,die Ehefrau der Hauptperson Doug,ist bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen.Von diesem Tag an versinkt Doug in tiefe Trauer und möchte eigentlich auch gar nicht aus dieser herausgeholt werden.Doch da hat er die Rechnung ohne seine Familie und Russ,Hailey`s Sohn aus erster Ehe,gemacht!Sie möchten Doug wieder ins Leben zurückholen und greifen dazu gelegentlich zu recht ungewöhnlichen Mitteln. Ein wunderbar einfühlsam geschriebenes Buch,dass man gelesen haben sollte!

  • Mein fast perfektes Leben, 12. September 2007
  • Von Michael (Bühlertann)
  • nach 200 seiten wollte ich das buch aus der hand legen, 200 seiten ohne größeren Reiz. die erotischen passagen erinnern ein bischen an bukowski. meine persönliche meinung, es fehlt der pepp, ziemlich vorhersehbar.

  • Zum kaputtlachen und zum hemmungslosen Heulen, 12. September 2007
  • Von sabine (bad)
  • Dieses Buch ist dem Tropper wirklich gelungen : soviel Witz , Ironie , Bitterkeit und Trauer miteinander zu verbinden ist nicht einfach , aber er hat es geschafft . Mittendrin möchte man anfangen zu heulen um auf der nächsten Seite plötzlich zu Lachen . Dieser Doug kommt einem bekannt vor und doch wieder nicht . Das ist keine schwülstige Liebesgeschichte ,sondern eine Geschichte mit Herz in die man reinspringen möchte und Russ drücken möchte . Sehr gelungen , Mr. Tropper

  • Schlaflose Nacht, 12. September 2007
  • Von Alexandra (Aachen)
  • Wow was für ein Klasse Buch. Viele Autoren haben sich in letzter Zeit die Trauer zum Thema genommen..Jonathan Tropper schafft es mit seinem Buch ein besonders Gefühl zu hinterlassen. Und meiner Nachtruhe war es nicht förderlich..:) Tolle detailliert dargestellte Charaktere,die man einfach gern haben muss, ein Schreibstil der einen einfach nicht aufhören lässt, dazu herrlich Szenen, die einem ein Schmunzeln oder Lächeln entlocken. Zusammen mit dem toll gestalteten Cover ein Lesegenuss erster Güte..Danke das ich es lesen dürfte.

  • Eine tolle Neuentdeckung, 11. September 2007
  • Von Karin (Rudersberg)
  • Jonathan Tropper hat mich mit seinem Buch "Mein fast perfektes Leben" überzeugt und ich werde sicher noch weitere Bücher von ihm lesen. Die Geschichte um Doug, den jungen Witwer, und seinen Weg heraus aus der tiefen Trauer um den Verlust seiner Frau zurück ins Leben ist auf eine Art und Weise geschrieben, die grossen Lesespaß vermittelt. Jonathan Tropper gelingt es mühelos, dieses schwierige Thema in einen Unterhaltungsroman mit Tiefgang zu verpacken. Unbedingte Leseempfehlung von meiner Seite aus.

  • Nicht ganz getroffen, 11. September 2007
  • Von Simon (Düsseldorf)
  • Nun, besser als ich erwartet hätte aber doch nicht so gut wie die ersten 200 Seiten versprachen. Topper schafft es bei mir nicht ganz das Ruder herumzureißen und die Geschichte sorgfältig abzurunden. Ich musste doch sehr oft an Beziehungskomödien nach Art des Hauses Hollywood denken. Vielleicht habe ich mich getäuscht und es wird gar kein höherer Anspruch erhoben als eben dies. Mag sein, dass ich etwas mehr Tiefgang erwartet habe und deshalb enttäuscht wurde.Mein Fehler. Zugegeben dieses Buch hat viel Unterhaltungswert, aber die menschliche Art, die ich auf den ersten 200 Seiten so authentisch fand leidet zugunsten der Handlung und der Unterhaltung doch sehr. Da wird die Natürlichkeit der Gefühle doch etwas verkitscht, was ich nicht mag. Aber das ist meine persönliche Einschätzung, die nicht den Anspruch erhebt objektiv zu sein. Kann sie auch gar nicht sein. Trotzdem bleibt eniges übrig, besonders weil es mich sehr berührt hat und auch zum lachen gebracht hat und wie ich schrieb auch zum nachdenken,wenn auch weniger als andere Bücher. Zudem hat es einige kreative Highlights und diese sind es, die es von anderen Büchern abhebt. Es bleibt , so denke ich, auf seine eigentümliche Art und Weise eins der Bücher, die ich sehr mochte und auch mögen werde. Wenn auch nur für zwischendurch. Man muss sich ja nicht immer quälen beim Lesen. Es hat Spass gemacht es zu lesen. Man findet schließlich fast immer etwas an einen Buch, was man nicht mag oder gerne besser gemacht hätte.Wegen ein wenig Kitsch ziehe ich vergebe keine vollen fünf Sterne, sondern nur vier.

  • Ich bin positiv überrascht!, 10. September 2007
  • Von Chrissy (Meerbusch)
  • "Mein fast perfektes Leben" bietet ein weites Spektrum an Emotionen und ist sehr abwechslungsreich. Mal machte der Roman mich traurig, mal brachte er mich zum lachen. Besonders Troppers Art zu schreiben konnte mich überzeugen. Das Buch ist leider stellenweise typisch amerikanisch, aber dafür oft auch herrlich schräg und humorvoll. Ich kann das Buch wirklich empfehlen. Das Lesen lohnt sich!

  • Schlaflos mit Tropper, 08. September 2007
  • Von Silke (Spaichingen)
  • Thanks, Mr. Tropper, for keeping me awake until early morning... Ich habe gestern Abend gleich zu lesen begonnen und mich festgebissen. Was ich nicht erwartet hätte, denn dem Klappentext nach - das muss ich zugeben - hätte ich das Buch nicht gekauft. Aber da es bei den Büchereulen empfohlen wurde...und ich bin FROH, dass ich es nun habe und lesen darf. Es ist mir schon lange nicht mehr passiert, dass ich Gänsehaut bekommen habe beim Lesen. Das liegt nicht unbedingt an den Sätzen (ich suche ja immer nach dem besonderen Sound einer Sprache), sondern an der Art, wie Tropper seine Trauer beschreibt. Und ich hatte Tränen in den Augen, als ich den "Hailey'schen Kometen" entdeckt habe - da erinnerte ich mich an die Wochen, in denen der Halleysche Komet zu sehen war, das war für mich eine Zeit, in der ich - allerdings aus weit weniger drastischen Gründen - auch sehr traurig und zerrissen war. Allein vom Thema her hätte man erwarten dürfen, dass es ein angekitschtes Buch ist. Ist es aber nicht - was auch daran liegt, dass Dougs Kolumnen eingefügt sind, der Emailwechsel mit seinem Agenten...und viele Schmunzelszenen. Jetzt bin ich neugierig, wie es mit Doug und Russ weitergeht. Und natürlich mit der herrlich schrägen Claire! :wave Silke

  • Wunderschön, 24. July 2007
  • Von Buchhandlung Reinhard M. Silber (Grünberg)
  • Sehnsucht, Wärme, Liebe, Humor, alles was das Herz begehrt, ist in diesem Buch enthalten. Und das Besondere: alle können es lesen! Das ist mein Lieblingsbuch!